Deutschland versinkt im Chaos! Am Dienstag gingen zahlreiche Alarme

Deutschland versinkt im Chaos! Am Dienstag gingen zahlreiche Alarme ein, die von dem extremen Wetter durch „Gunda“ ausgelöst wurden. Es geht um Glatteis, überlastete Krankenhäuser und zahlreiche Verkehrsunfälle.

Eiswalze „Gunda“ ist schuld daran, dass der ganze Osten Deutschlands am Dienstag ins Schlittern kommt. Die Gehwege sind von einer dicken Eisschicht bedeckt, die sich über Nacht gebildet hat. Viele Fußgänger benutzen daher lieber die Straßen, weil sie gestreut wurden. Für Autofahrer bedeutet das: Unbedingt noch mehr Vorsicht walten lassen!

Hamburger S-Bahn fährt eingeschränkt
In mehreren Bundesländern häufen sich die Unfallmeldungen. So etwa in Brandenburg, wo der Berufsverkehr teilweise gänzlich lahmgelegt wurde, vor allem an Steigungen. In Hamburg kann die S-Bahn nur eingeschränkt fahren. Im Landkreis Görlitz (Sachsen) und einigen Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern ist der Busverkehr komplett eingestellt worden.

Lkw stellte sich quer
Auf der A115 wurde ein Krankentransporter bei Saarmund (Brandenburg) in ein Unglück verwickelt. Ein Lkw konnte noch rechtzeitig bremsen und stellte sich geistesgegenwärtig quer, damit der Unfall abgesichert wurde. Beiden Insassen sowie die transportierte Patientin wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Aufgrund von Glatteis gab es auf der A9 bei Bayreuth (Bayern) ganze neun Unfälle, weswegen die Autobahn in beide Richtungen zunächst komplett gesperrt wurde, wie die Polizei bekanntgab. Nach einem weiteren Unfall bei Ingolstadt sah man sich dazu gezwungen, auch die Strecke nach Nürnberg zu sperren.

Herausforderung für Rettungskräfte
Ein Polizeisprecher nannte seine Schätzung für die Dicke des Eises auf der Fahrbahn mit bis zu zwei Zentimetern, was vor allem den Rettungskräften ihre Arbeit besonders schwer macht. In den frühen Morgenstunden war die Autobahn in beiden Richtungen zumindest wieder einspurig befahrbar.

Immer Lkw beteiligt
Lkw waren bei fast allen Unfällen beteiligt, wie es hieß. Glücklicherweise sind aber bisher nur Leichtverletzte zu beklagen. Ein Auffahrunfall mit mehreren Autos und Lastwagen an der Anschlussstelle Bayreuth Süd dürfte der schwerste gewesen sein – dabei wurden laut Feuerwehr sechs Personen leicht verletzt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Mann erlitt Schädelfraktur
Bei Ingolstadt krachte es aus bislang ungeklärten Gründen auf der A9. Ein Sattelzug in Fahrtrichtung Nürnberg kam zwischen den Anschlussstellen Ingolstadt-Nord und Ingolstadt-Süd von der Fahrbahn ab. Die Zugmaschine krachte durch die Mittelleitplanke, der Auflieger kippte um und legte sich auf die linke und mittlere Spur. Der 69 Jahre alte Fahrer erlitt eine Schädelfraktur und wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Martin Beier