Polizei-unbestimmt

22-Jähriger stirbt nach Streit in Köthen

Köthen, Sachsen-Anhalt: Am späten Samstagabend wurde ein junger Deutscher (22) nach einem Streit mit einer Gruppe Afghanen in Köthen so schwer verletzt, dass er daraufhin starb.

Zwei mutmaßliche Täter aus Afghanistan wurden festgenommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. Es wird noch in alle Richtungen ermittelt. Nach Zeugeninformationen sollen sie zuvor mit einem weiteren Landsmann und einer deutschen Frau auf einem Spielplatz in Streit geraten sein. Man habe darüber gestritten, welcher der drei Männer die Frau geschwängert habe.

Als Todesursache wurde zunächst eine Hirnblutung angenommen.
Aktualisierung (21:50 Uhr) Später hieß es, dass der Mann an Herzversagen gestorben wäre.
Der Bruder des Opfers besuchte den 22-jährigen inzwischen Verstorbenen im Krankenhaus. Nach BILD-Recherchen handelt es sich bei dem Bruder um einen vorbestraften rechtsextremen Intensivtäter.

Der Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Uwe Schulze (56,CDU), sagte dem MDR, dass es sich bei den Festgenommenen um einen 18- und einen 20-Jährigen aus Afghanistan handelt. Einer der beiden sei als Flüchtling bereits anerkannt, während der andere abgeschoben werden sollte. Die Staatsanwaltschaft ermittele aber noch gegen ihn. Weswegen, konnte Schulze nicht sagen.

Demonstrationen wurden bereits angekündigt. Eine Hundertschaft der Polizei aus Berlin ist laut BILD-Informationen bereits auf dem Weg nach Köthen. Weitere Einsatzkräfte wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Auch ein Wasserwerfer sei ausgerückt. Weiterlesen