Erstimpfquote stagniert – 80-Prozent-Impfziel in Gefahr

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Corona-Impfkampagne in Deutschland kommt seit dem Jahreswechsel weiter kaum voran. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag liegt die Erstimpfquote wie schon am Vortag bei 74,8 Prozent. 72,3 Prozent haben den ursprünglich "vollen" Schutz (Vortag: 72,2 Prozent), 45,1 Prozent haben eine Auffrischungsimpfung (Vortag: 44,2 Prozent).

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass die Bundesregierung ihr Ziel erreicht, bis Ende Januar auf eine Erstimpfquote von 80 Prozent zu kommen. Dafür müsste das Tempo deutlich zulegen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) musste bereits einräumen, dass das Ziel in Gefahr ist. "Es wird sehr schwer sein, das ist klar", sagte er "The Pioneer".

Foto: Impfstelle, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Erstimpfquote stagniert – 80-Prozent-Impfziel in Gefahr?
    Die Impfquote scheint gefährlicher als die Pandemie selbst zu sein. 🤔

  2. …er sagte auch für die jetzige Welle bringt das nix mehr, da ja anscheinend erst die dritte Boosterimpfung wahrscheinlich schützt… somit wären alle Jetztimpfer zur Welle im nächsten Herbst wieder ungeschützt…politische und wissenschaftliche Ziele gehen hier eindeutig nicht d‘accord…

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