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Forscher schlagen Alarm: Lachs ist das ungesündeste Lebensmittel der Welt

Ernährungsexperten in Gesundheitsmagazinen preisen die gesundheitlichen Vorteile von Fisch: Einmal pro Woche gegessen, soll eine 350-g-Portion Fisch uns mit Eiweiß, Mineralien, Vitaminen und gesunden Omega-Fettsäuren versorgen. Es gibt jedoch einen Fisch, von dem man wirklich die Finger lassen sollte. Untersuchungen haben ergeben, dass Lachs das ungesündeste Lebensmittel der Welt sein könnte.

Teurer Lachs
Lachs wird zu einem hohen Preis verkauft. Besonders zur Weihnachtszeit sind geräucherter Lachs und ofenfertige Lachsfilets sehr beliebt. Doch nur wenige Verbraucher wissen, woher ihr Lachs kommt und unter welchen Bedingungen er gezüchtet wird.

Buch deckt Gesundheitsskandal auf
In ihrem Buch “Salmon Wars: The Dark Underbelly of Our Favorite Fish” enthüllen Douglas Frantz und Catherine Collins die hässliche Wahrheit über Zuchtlachs. Zuchtlachse werden in Meeresbecken gezüchtet, d. h. in abgeschlossenen Vertiefungen des Meeresbodens. Da der Platz knapp ist, werden die Lachse auf engstem Raum zusammengepfercht. Um Krankheiten und Parasiten in Schach zu halten, werden regelmäßig Pestizide und Antibiotika verabreicht.

Das Problem ist jedoch die Ernährung der Lachse, die die größte Sorge hervorruft: Lachse sind Fleischfresser. Sie ernähren sich von kleinen Fischen, die im Falle der meisten Zuchtlachse aus Nordeuropa aus der Ostsee, dem am stärksten verschmutzten Gewässer der Welt, bezogen werden.

Radioaktive Verseuchung
Die Autoren erklären, dass die an die Lachse verfütterten Fische in einer Suppe aus Abwässern, radioaktiven Stoffen und anderen Abfällen schwimmen. Aufgrund der begrenzten Wasserzirkulation in dem Gebiet, in dem die Lachse gehalten werden, geht es ihnen nicht viel besser. Die eigenen Abfälle der Lachse setzen sich am Boden ab, so dass sich die Giftstoffe im Fleisch der Fische stark anreichern können.

Krebs und Hormonstörungen
Dioxine sind dabei die gefährlichsten. Beim Menschen können schon geringe Mengen zu Krebs und hormonellen Störungen führen. Jan Isakson, ein Greenpeace-Aktivist, der sich unter anderem mit der Analyse und Bewertung von Zuchtlachs befasst hat, warnt, dass Zuchtlachs erhebliche Mengen an Dioxinen enthalten kann.

In ihrem Buch weisen Collin und Frantz darauf hin, dass die Methoden der Lachszucht dringend geändert werden müssen. Eine Abkehr von der Zucht in Meeresbecken, eine alternative Futterquelle und verbesserte Wasserfiltrationsmethoden sind erforderlich, um den Gesundheitszustand des Lachses zu verbessern. Solange dies nicht der Fall ist, werden die Verbraucher dringend gewarnt, keinen Lachs zu verzehren.

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Alexander Grünstedt