RKI meldet 81417 Corona-Neuinfektionen – Wieder Höchstwert

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Donnerstagmorgen vorläufig 81.417 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 27 Prozent oder 17.077 Fälle mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche und mehr als jemals zuvor seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert lag bei 80.430 neuen Fällen binnen eines Tages.

Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 407,5 auf heute 427,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 750.100 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 128.300 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 316 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 1.683 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 240 Todesfällen pro Tag (Vortag: 259). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 115.051. Insgesamt wurden bislang 7,74 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

Foto: Mann mit Atemschutzmaske, über dts Nachrichtenagentur

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8 Kommentare

  1. „Insgesamt wurden bislang 7,74 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet“. Das sind mal schnell im Kopf gerechnet rund 9% aller Menschen vom Säugling bis zum Greis, während rund 1 1/2 Jahren „Pandemie“ in Deutschland. Und das sind die Getesteten einschließlich der asymtomatishen Fälle und der falschpositiven Tests die vor allem im Sport offenkundig wurden. Wie schön wäre es gewesen, wenn in den Jahren der heftigen Grippewellen nur so wenige erkrankt gewesen wären. Aber da wurde uns nicht so viel Angst vor der Krankheit gemacht und es gab auch keine Impfpflicht, im Gegenteil, manchmal nicht ein mal genug Impfstoff. Jetzt gibt es davon zu viel, so daß er in den Depos verfällt. Sollte das am Ende der Grund für die Impfpflicht sein?

  2. Tote durch Influenza (Angaben des RKI)
    2001/02 = 0 Grippetote
    2002/03 = 8.000 Grippetote
    2003/04 = 0 Grippetote
    2004/05 = 11.700 Grippetote
    2005/06 = 0 Grippetote
    2006/07 = 200 Grippetote
    2007/08 = 900 Grippetote
    2008/09 = 18.800 Grippetote
    2009/10 = 0 Grippetote
    2010/11 = 0 Grippetote
    2011/12 = 2.400 Grippetote
    2012/13 = 20.700 Grippetote
    2013/14 = 0 Grippetote
    2014/15 = 21.300 Grippetote
    2015/16 = 0 Grippetote
    2016/17 = 22.900 Grippetote
    2017/18 = 25.100 Grippetote

  3. Hallo Cotra, gut informiert. Und wie viele Todesfälle gab es 20/21 AN Corona ? Wohl gemerkt AN Corona, denn MIT Corona lag die Todesursache wohl eher an der Vorerkrankung wie z.B. Herzinfarkt oder Gehirnschlag oder usw. leider wird den Pathologen in diesen Fälle oft eine Untersuchung der eigentlichen Todesursache untersagt (weiß ich aus eigenem erleben) und die Leiche eingeäschert.
    Aber ich vermute, diese Antwort können sie mir nicht geben und ich bezweifle, daß sie unsere Regierungen und unsere Parlamentarier kennen. Wozu auch, würde sie vielleicht zum Nachdenken anregen und zum Zweifeln.

    1. Die Influenza ist mit Einzug von SARS-CoV-2 Anfang 2020 urplötzlich nahezu komplett verschwunden!

      Influenza kam auch in der Wintersaison mit der zweiten Welle in der EU nicht wieder vor.

      Unabhängig von den bekannten großen Schwächen des PCR Testverfahrens für den Einsatz im klinischen Bereich wäre es sinnvoll gewesen ein mPCR Multiplex Verfahren von Beginn an einzusetzen.

      Denn damit hätte man nicht nur eine Verwechslung mit Influenzaviren ausgeschlossen, sondern auch differentialdiagnostisch feststellen können, inwieweit nicht auch noch weitere Viren gemeinschaftlich den Infektions- und Krankheitsverlauf beeinflussen.

      US CDC stoppt mit Hinweis auf Influenza das bisherige PCR Testverfahren zum Jahresende

      Die US Seuchenschutzbehörde CDC will den notzugelassenen PCR Test durch Multiplex mPCR ersetzen. Angegebenes Ziel: Bessere Unterscheidung von SARS CoV2 zu Influenza.

      Die CDC hat am 21. Juli angekündigt, dass die Notzulassung für das bisherige PCR Testverfahren aus dem Jahr 2020 zum 31.12.21 ausläuft.

      Vor allem die Begründung lässt aufhorchen: Es ist notwendig besser zwischen SARS-CoV-2 und Influenza-Viren zu unterscheiden um für die Grippesaison besser vorbereitet zu sein. Dazu ist ein Multiplex-Testverfahren mPCR erforderlich, welches gleich in einem Verfahren und nur einer Probe mehrere ARE (Akute Respiratorische Erkrankungen) Viren wie Sars, RSV, Rhinoviren oder Influenza spezifisch mittels mPCR erfassen kann.

      Der neue CDC Vorschlag überrascht. Die Influenza ist mit Einzug von SARS-CoV-2 Anfang 2020 urplötzlich nahezu komplett verschwunden. Influenza kam auch in der Wintersaison mit der zweiten Welle in der EU nicht wieder vor. Es stellt sich deshalb die Frage, warum die CDC sich jetzt Sorgen macht, wie man demnächst Influenza von SARS-CoV-2 unterscheiden kann. Wenn es nicht vorkommt, warum sollte man dann danach teste

      https://www.transparenztest.de/post/us-cdc-stoppt-mit-hinweis-auf-influenza-das-bisherige-pcr-testverfahren-zum-jahresende

    2. Sieht man doch auch wieder an den obigen Zahlen. 319 Tote in Zusammenhang mit corona. Wären die tatsächlich daran verstorben, würde esauch so da stehen. Verringert dann kur die Zahlen und macht weniger Panik bei den Empfänglichen.
      Die geimpften sollten anfangen, ihr kognitive dissonanz zu überwinden. Sonst enden sie wieder Menschen der seeker Sekte. Gern mal dazu nachlesen

      1. Na dann kann es doch nur vorteilhaft und auch gesünder sein wenn man von Restaurantbesuchen ausgeschlossen ist.

        Kein zuverlässiger Schutz durch Schnelltests„Wer sich jetzt in ein Restaurant setzt, riskiert eine Omikron-Infektion“

        Julia Bernewasser

        Viele Tests würden auch hochpositive Proben nicht erkennen, warnt die Virologin Isabella Eckerle. Früher oder später werde Omikron jeden erwischen
        Virologin Isabella Eckerle hat in einem Interview auf die Schwächen der Antigen-Schnelltests hingewiesen. In Genf forscht sie aktuell zur Zuverlässigkeit von Schnell-und Selbsttests. Erste Ergebnisse aus dem Labor zeigten, „dass viele Tests selbst hochpositive Proben nicht erkennen, obwohl die Patienten, von denen die Proben stammen, sehr wahrscheinlich bereits ansteckend waren“, sagte Eckerle im Interview mit der „Wirtschaftswoche“.

        Sie bestätigte, dass es möglich sei, dass jemand, der am Morgen einen Schnelltest mache, der negativ ausfalle, am Abend beim Restaurantbesuch schon infektiös sei. Sie betonte deshalb: „Wer sich jetzt in ein Restaurant setzt, riskiert trotz aller Hygienemaßnahmen eine Omikron-Infektion.“

        https://amp.tagesspiegel.de/politik/kein-zuverlaessiger-schutz-durch-schnelltests-wer-sich-jetzt-in-ein-restaurant-setzt-riskiert-eine-omikron-infektion/27965908.html

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