Russland zieht sich aus der Region Charkiw teilweise zurück

Moskau/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Die russischen Truppen ziehen sich offiziell aus den ukrainischen Städten Isjum und Balakliia in der Oblast Charkiw zurück. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag mit. Die Truppen sollten "umgruppiert" werden, hieß es.

Zuvor hatte die Ukraine bereits mitgeteilt, ihr Militär habe Kupjans zurückerobert. Die 30.000-Einwohner-Stadt, ebenfalls in der Oblast Charkiw gelegen, galt zuletzt als strategisch wichtiges Versorgungszentrum für die russische Streitkräfte in dieser Region. In sozialen Medien wurden Bilder veröffentlicht, die ukrainische Offiziere in der Stadt zeigen sollen. Aus Moskau hieß es, die "Donezk-Front" solle nun verstärkt werden. Am Samstagmorgen hatte der britische Militärgeheimdienst bereits mitgeteilt, die Ukraine sei seit einer am Dienstag begonnenen Offensive in der Oblast Charkiw rund 50 Kilometer in bis vor Kurzem von Russland besetztes Territorium eingedrungen. Die ukrainischen Vorstöße sind die bedeutendsten seit dem Rückzug Russlands aus Gebieten um Kiew im April.

Foto: Russische Einsatzkräfte, MOD, Text: über dts Nachrichtenagentur

5 Kommentare

  1. Kann man nur abwarten ob die Ukrainer die Stellung halten können.
    Am besten würde Putin seine “Spezialoperation” beenden.

  2. Rückzug heisst nicht Aufgabe, schon gar nicht bei den Russen. Die Russen werden ihre Truppen neu aufstellen. Dann wird man sehen, welche Taktik Putins Generäle planten. Unbesetzte Gebiete zurückerobern ist kein großer Erfolg, weil es eben keine Gegenwehr gibt.
    Ich sehe eher dann einen Erfolg, wenn wieder große Städte im Donbas zurückerobert werden. Oder die ukrainische Armee in der Lage ist, den Vormarsch der Russen im südlichen Korridor der Ukraine aufzuhalten. Bleibt eben abzuwarten, wie sich die Dinge aufgrund der Waffenlieferungen entwickeln.
    Viel wichtiger wäre, dass die Diplomatie zum Zuge kommt, damit dieser Krieg ein Ende findet.
    Vielleicht führen massive Waffenlieferungen an die Ukraine dazu, dass Putin Gesprächsbereitschaft erkennen lässt. Ob Selenskyj diese Bereitschaft annehmen wird, ist fraglich. Fraglich deshalb, weil die Russen im Falle von Verhandlungen sicher Bedingungen stellen werden, auf die Selenskyj nicht eingehen wird.

  3. Für Diplomatie ist es zu spät, jetzt gibt es nur eine Lösung – siegen oder verlieren. Ich wäre für kleineren Übel.

  4. Jetzt seit ihr Russen Trolle wohl alle gebügelt Geschieht euch recht.
    erasmus du hängst wie damals im dritten Reich immer noch an der Mär vom Endsieg;
    Negiwadi du bist jetzt sicher gebügelt das deine Überzeugung sich in Rauch auflöst.
    Ihr hättet vorher mal gründlich überlegen sollen statt wie ein Elefant eure “meinung ” in die Welt zu posaunen.
    Setzt euch jetzt still ins Kämmerlein und beweint euren Russischen Götzen und suchtt einen anderen den Ihr jetzt Loben könnt.

    1. Intelligente Menschen brauchen keinen Lob. “Trolle” lassen sich nicht von Vatikanmafia verdummen. Abwarten und alte Heimat beweinen.

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