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Süditalien: Hochwasser reißt 10 Wanderer in den Tod

Sie wollten einen Tag in der wilden Natur erleben, sich eine der malerischsten Schluchten Süditaliens ansehen. Doch der Trip endete für mehrere Touristen mit dem Tod.

Mindestens zehn Menschen starben, als Ausflügler in der Raganello-Schlucht nahe der Berggemeinde Civita von reißendem Hochwasser überrascht wurden.

Medienberichten zufolge hatte es zuvor heftig geregnet. Der Fluss in der Region Kalabrien schwoll stark an. Mehrere Menschen wurden von den Fluten mitgerissen. Andere konnten sich laut „La Repubblica“ an den Klippen in Sicherheit zu bringen. Helfer retteten zwölf Menschen lebend aus der Schlucht.

Ein Kind sei mit einem Helikopter wegen Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Bergrettung auf Twitter mit. Wie viele Menschen sich genau in der Schlucht befanden, war unklar. Zwar werden dort geführte Touren angeboten. Der Canyon im Nationalpark Pollino ist aber frei zugänglich. Weiterlesen