Wasserwerfereinsatz bei verbotener Corona-Demo in Berlin

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Berlin ist es am Sonntag bei mehreren verbotenen Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Die Beamten setzten vereinzelt auch Wasserwerfer ein. In der Länderallee wurden Einsatzkräfte nach eigenen Angaben bedrängt und attackiert.

Die Protestler sollen versucht haben, die Polizeikette zu durchbrechen und Beamte herauszuziehen. Es kam zum Einsatz von Reizstoff, Schlagstock und körperlicher Gewalt. In der City West versuchten größere Personengruppen an mehreren Orten, sich zu versammeln und auch in Bewegung zu setzen. Polizeiabsperrungen wurden ignoriert, teilweise überrannt und Einsatzkräfte angegriffen. Die Behörden hatten den Protest eigentlich verboten, sowohl Verwaltungsgericht als auch Oberverwaltungsgericht hatten die Entscheidung bestätigt. Im Internet hatten die sogenannten "Querdenker" aber trotzdem dazu aufgerufen, nach Berlin zu kommen.

Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

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4 Kommentare

  1. In vielen Teilen der Welt herrscht große Not u.a. wegen gravierender Trinkwasserknappheit, während hierzulande bei Demonstrationen mit dem wertvollen Gut umher gespritzt wird. Gäbe es denn keine nachhaltigeren Lösungen, wie z.B. Windmaschinen 🤔

  2. Da die Demonstation verboten war, das aus guten Gründen, müssen Teilnehmer hart bestraft werden, am besten über den „Geldbeutel, das tut den meisten am meisten weh!!
    Aber in der BRD geht man mit solchen Dingen viel zu human um.

  3. Es gibt immer noch das Recht auf freie Meinung!
    Warum wird dann die Zusammenkunft verboten?
    Soll das jetzt so mit der Beschneidung der persönlichen Rechte so weitergehen?
    Ich sehe hier eine sehr sehr negative Entwicklung.

  4. Diese Verbot ist typisch für die linke Diktatur BRD.
    Das GG schreibt vor, dass es Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit gibt.
    Die Begründung, dass gegen die Verbot der Regierung vorkommen könnten, ist Humbug.
    Auf der CSD waren das mehrfache an Teilnehmer. Die meisten ohne Mundschutz und eng beieinander.
    Das aber hat die linke Berliner Regierung nicht interessiert.

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