17 Mio $ für Hinterbliebene einer Karambolage mit 7 Fahrzeugen

Die Hinterbliebenen von fünf Getöteten bei einem Horror-Zusammenstoß in den USA erhalten 17 Millionen Dollar als Schadensausgleichszahlung.

Sieben Fahrzeuge waren an der fatalen Karambolage in South Carolina (USA) beteiligt, die 2015 fünf Menschen das Leben kostete. Tödlich verunglückt sind ein kanadischer Soldat, seine Frau und ihr sieben Monate alter Sohn, sowie ein Ehepaar aus Pennsylvania.

Nach einer Pressemitteilung vom gestrigen Mittwoch wurde den Hinterbliebenen der kanadischen Familie 17 Millionen US-Dollar Schadensausgleichszahlungen zugesprochen. Die verunglückte Familie aus Ontarion (Kanada) habe sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf ihrer Rückreise vom Freizeitpark „Disney World“ in Floriada befunden. Der Vater war gerade in Elternzeit von der kanadischen Armee abgemeldet, um sich um seinen Sohn zu kümmern.

Die Anwaltskanzlei Joye, die die kanadischen Kläger vertrat, gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass ein Schwerlast-Truck mit 18 Rädern und 110 km/h den SUV der Familie rammte. Der gerammte Honda wurde komplett demoliert und setzte sich in Brand. Insgesamt krachten sieben Fahrzeuge in den Unfall hinein. Wie der Anwalt der Kläger berichtet, soll der Schaden an der Unfallstelle unvorstellbar gewesen sein: „In fast 30 Jahren Verletzungsrecht war dies bestimmt einer der schlimmsten Crashs, die ich je gesehen habe“, sagte Rechtsanwalt Mark C. Joye, leitender Anwalt der kanadischen Familie.

Der Fahrer des LKWs soll zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert gewesen sein. Weiter soll der Todesfahrer die Schilder die eine Baustellen-Geschwindigkeitsbegrenzungen angekündigt hatte, ignoriert haben. Er hätte die Geschwindigkeit nicht angemessen verringert sondern 112 km/h mit Tempomat beibehalten. Darüber hinaus wurden dem Speditionsbetrieb und seinen Mitarbeitern Versuche der Vertuschung vorgeworfen. Man hätte versucht, alle Beweise über den Alokoholmissbrauch des Fahrers zu verbergen. Darüber hinaus habe der Fahrer sich dem Alkoholtest widersetzen wollen.

Die Jury schloss sich den Vorwürfen der Kläger an wies LKW-Fahrer samt Spedition an, 17 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu zahlen.


„Die Hinterbliebenen der Familie von Pte. Jeremiah C., seiner Frau Crystal und ihr kleiner Sohn Grayson erhielten 17 Millionen US-Dollar im Prozess. Die Familie (aus) Trenton starb bei einer Kollision mit einem Transporter auf der I-95“