Blutige Silversternacht in Deutschland

Wie jedes Jahr wurde auch in der vergangenen Silvesternacht eifrig in Deutschland geböllert, und wie gewöhnlich müssen viele Familien zum Beginn von 2026 das neue Jahr im Krankenhaus oder, noch schlimmer, bei einem Gespräch mit einem Bestatter beginnen. Andere fanden sich heute Morgen in Ausnüchterungszellen der Polizei wieder und müssen heute mit schweren Bußgeldern oder gar einer Klage wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung oder Widerstand gegen die Staatsgewalt rechnen. Im Zentrum von Berlin kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, in denen die Polizei der Sache nicht mehr gewachsen war.  

Berliner Krawalle und Straßenschlachten 

„Wir haben keine so schweren Verletzungen bei Kollegen und auch nicht bei feiernden Menschen wie im vergangenen Jahr. Und wir haben auch nicht so schwere Vorkommnisse und Sachbeschädigungen“, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei heute Morgen. Rund 400 Krawallmacher wurden festgenommen, nachdem sie sich mit der Polizei eine regelrechte Straßenschlacht lieferten und dabei nicht nur Autos, sondern ganze Häuser ansteckten. Dabei wurden sie nicht nur Böller auf die Polizei, sondern auch auf zufällige Passanten. Auch aus München kommen haarsträubende Berichte, nachdem Randalierer ihre Raketen gezielt auf Polizeibeamte und deren Autos abschossen. Dort kam es zu mehr als 600 Einsätzen, zumeist wegen Bränden und illegalen Böllern. 

Zwei Tote in Bielefeld 

Zu gleich zwei, voneinander unabhängigen tragischen Silvesterunfällen kam es in Bielefeld, nachdem zwei 18-jährige Männer selbstgebasteltes Feuerwerk zündeten und sich selbst dabei in die Luft sprengten. Ein 14-Jähriger außerhalb von Rostock verlor in der Silvesternacht seine linke Hand, nachdem ein Böller, den er hielt, explodierte. Die Hamburger Polizei meldet zehn im Einsatz verletzte Beamte als Resultat von mehreren Vorfällen in der Hansestadt. 

Tote und Verletzte nach Explosion in der Schweiz 

Der schlimmste Silvesternacht-Vorfall ereignete sich jedoch in der Schweiz, nachdem ein Brand in einer Diskothek in dem luxuriösen Skiort im Kanton Wallis zu Dutzenden Toten und mehr als hundert zum Teil Schwerverletzten führte. Nach Angaben der Walliser Polizei kam es gegen 1.30 Uhr heute Morgen aus bisher unbekannten Ursachen zu einer gewaltigen Explosion in dem Nachtclub in Crans Montana. Dieser brannte danach vollständig nieder. Die Polizei berichtet von entsetzlichen Brandverletzungen, die viele der Opfer erlitten haben. Viele der Überlebenden wurden mit Helikoptern in das Universitätskrankenhaus in Genf gebracht. Die Polizei berichtet von Opfern mit unzähligen Nationalitäten und die einzelnen Botschaften werden gerade über die Todesfälle und Verletzten informiert. Die Walliser Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen Brandstiftung. 

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  • Und es wird sich weiterhin in Deutschland nichts ändern: "Freie Fahrt für freie Bürger"!
    Die deutsche Politik und auch ein großer Teil der Deutschen sin einfach lernunwillig!

  • Stoppt diesen Wahnsinn, verhindert weitere Opfer und vermeidbare Umweltschäden!
    Verbot sofort, zumindest den "Spaß" für Pyromanen so verteuern, dass sich den Quatsch nur noch Millionäre leisten können!

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Alexander Grünstedt