Bundesweiter Ausfall des Polizeifunks

Was ein Sicherheitsfauxpas, den die deutschen Behörden nun mitteilen müssen. In der vergangenen Nacht gab es einen Komplettausfall bei der deutschen Polizei. Für ganze 17 Minuten ist der Polizeifunk gegen 2 Uhr in der letzten Nacht bundesweit ausgefallen. Das heißt: Es war keinerlei Kommunikation zwischen den Einsatzzentralen zu den Streifenwagen möglich. Ein Vorfall, der an Dramatik kaum zu überbieten ist und für Entsetzen bei unseren Sicherheitsbehörden sorgt.

Sandra Levgrün, Pressesprecherin bei der Hamburger Polizei erklärt bezüglich des Vorfalls: „Es waren angekündigte Arbeiten an der Netzstruktur und dabei ist etwas passiert, was wir noch nicht wissen, was dann zu diesem Ausfall führte.“


Um trotz des Dramas für die Sicherheit der Bürger zu sorgen, wurde die polizeiliche Einsatzkoordination anschließend über sogenannte Mobipol-Geräte abgewickelt. Das sind Handys, die fast jeder Polizist bei sich führt und mit denen die Arbeit auch möglich ist, wenn andere Systeme einmal ausfallen.

Doch der Komplettausfall betraf nicht nur die Polizei Deutschland. Auch die Feuerwehr hatte zwischen 2.30 Uhr und 2.35 Uhr einen kompletten Digitalfunkausfall. Dort wurden die sogenannten Telegraphenzimmer von Feuerwehrleuten besetzt, die dann telefonisch Kontakt zur Einsatzzentrale und zu ihren Fahrzeugen halten und vermitteln konnten.

Das genaue Ausmaß des Dramas ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. In Niedersachsen bestätigte das Innenministerium auf BILD-Nachfrage jedoch bereits den Ausfall. In Berlin wurde der Ausfall zwischen 2.23 und 2.39 Uhr registriert, auch in Baden-Württemberg waren Polizisten per Digitalfunk nicht erreichbar. Ein unvorstellbares Szenario für Menschen, die genau in diesen Minuten wirklich auf Hilfe angewiesen waren und denen man dann nicht helfen konnte.

Unklar ist, wie es zu dem Ausfall kommen konnte und wie groß er am Ende wirklich war. Das wird jetzt untersucht. Wie die Polizei Hamburg bereits mitgeteilt hat, liegt der Verdacht nahe, dass es an den Wartungsarbeiten an der Netzstruktur gelegen haben könnte.

4 Kommentare

  1. Wer war der Schuft negiwadi Fehler passieren und können überall auftreten. Wenn DU in DEINEM LEBEN gearbeitet hast ,sind DIR bestimmt auch Fehler passiert. Sage NICHT PUTIN sei daran SCHULD .Das währe natürlich die einfachste Begründung ,um die EIGENEN FEHLER nicht erklären zu müssen.

    1. Ich und der “Schuft” sind an Allem in der Welt schuld. Uns können die “Aufgeklärten” kritisieren – die können es besser, müssen aber verdummte “Experten” sein.

  2. wo der Funk angeschafft wurde, war er schon veraltet, wem wunderts, wenn da mal ein Ausfall ist.
    Schwieriger ist es, noch einen Mitarbeiter zu finden, der den Durchblick in der Technik hat.
    Normalerweise müsste die Komplette Anlage erneuert werden, die Vertragsbindung sollte schon ausgelaufen sein,

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