Corona-Ausbruch in Düsseldorfer Krankenhaus

Kurz bevor eine Patientin das evangelische Krankenhaus (EVK) in Düsseldorf verlassen sollte, wurde sie positiv auf Covid-19 getestet. In Folge dieses erneuten Ausbruches hat sich die Klinik wieder für drastische Corona-Maßnahmen entschieden, um das Virus einzudämmen.

Hierzu gehört unter anderem ein gänzlicher Besucher-Stopp – einzig und alleine Väter von gebärenden Müttern dürfen auch weiterhin bei der Geburt ihres Kindes dabei sein. Auch nicht lebensnotwendigen Operationen werden verschoben sowie ambulante Behandlungen abgesagt. Zudem werden alle Mitarbeiter und Patienten der Einrichtung auf das Virus getestet. Für Patienten steht – wie seit Beginn der Pandemie – die Corona-Isolation in der Klinik zur Verfügung. Mitarbeiter die positiv getestet werden müssen umgehend in häusliche Quarantäne geschickt werden um die Ansteckung im Haus selbst zu reduzieren.

Bezüglich der Testungen liegen nun auch schon erste Ergebnisse vor. Am vergangenen Mittwochabend waren vier Mitarbeiter und drei Patienten positiv getestet worden. Wie viele weitere Menschen diese sieben Erkrankten angesteckt haben ist bisher unklar. Die neuen Zahlen werden am morgigen Montag erwartet, wie das Krankenhaus auf Anfragen der Presse mitteilte.

Patientin 0 des EVK, die am Mittwochnachmittag positiv getestet wurde, geht es nach Angaben der behandelnden Ärzte gut. Sie sollte nach einem 14-tägigen Aufenthalt im EVK in eine Pflegeeinrichtung gesund entlassen werden. Stattdessen befindet sie sich nun auf der Corona-Isolierstation der Klinik und wird hier symptomatisch behandelt. Alle Kontakte zu ihr wurden penibel nachverfolgt und zu Testungszwecken informiert.

Bis auf Weiteres gelten im EVK auch in Zukunft die Maßnahmen, die das Robert-Koch-Institut der Bevölkerung und allen Einrichtungen empfiehlt: Abstand halten und entsprechend umfangreiche Hygiene.

Wie große Kreise der Ausbruch in der Düsseldorfer Klinik nun ziehen wird bleibt abzuwarten.

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