Corona-Impfungen für Kinder erst im nächsten Jahr möglich

Bereits im kommenden Spätsommer könnten Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren mit dem Corona Impfstoff von Biontech geimpft werden. Bisher galt die Zulassung des Vakzins erst ab 16 Jahren. Kinder unter 12 Jahren müssen sich hingegen noch eine ganze Zeit gedulden, ehe sie mit dem Impfstoff geimpft werden können. Entsprechende Zulassungsanträge laufen jedoch schon. Eine solche Zulassung muss natürlich besonders sorgsam bearbeitet werden. Wie konkret das ganze aussieht, hat Professor Jörg Dötsch von der Kinderklinik am Universitätsklinik Köln erläutert.

„Es sind eben zwei besondere Dinge, die beachtet werden müssen. Das eine ist: Die EMA, also die Europäische Arzneimittelbehörde, wird sich sehr sorgfältig anschauen müssen, ob es nicht nur insgesamt einen Nutzen gibt, sondern insbesondere ob es für diese Altersgruppe einen Nutzen gibt. Und sie wird sich auch anschauen müssen: Sind, insbesondere in Anbetracht des jungen Alters besondere Vorsichtsmaßnahmen oder besondere Nebenwirkungen zu beachten. Deswegen wird die Prüfung möglicherweise auch länger dauern als bei der Erwachsenenzulassung. Und wir sind natürlich sehr froh, wenn diese Prüfung so sorgfältig erfolgt. Und gleichzeitig kommt dann die zweite, in Anführungsstrichen, Hürde, die zweite Prüfung durch die Ständige Impfkommission auf bundesdeutscher Ebene. Da wird dann noch einmal geprüft, ob wirklich für die Kinder und Jugendlichen die Empfehlung ausgesprochen werden kann. Und das Wichtige und Gute ist, in dieser Ständigen Impfkommission sind sehr erfahrene Kinder- und Jugendärzte vertreten, die sich lange schon mit Impfungen bei Kindern beschäftigen und deswegen ein sehr qualifiziertes Urteil abgeben können.“

Geimpft werden sollen die Kinder unter 12 Jahren laut Einschätzungen des Kinderarztes erst im nächsten Jahr. Und wenn das durchgestanden ist, sollen dann auch die Schulen wieder gänzlich öffnen können. „Wir sind der Überzeugung, dass die Schulen so früh wie möglich geöffnet werden können, sobald es eben die Sicherheitsmaßnahmen erlauben.“

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4 Kommentare

  1. Hoffentlich kommt es nicht soweit dass Kinder als Versuchskaninchen missbraucht werden . es ist schon schlimm genug wenn Erwachsene sich dafür hergeben . An die Langzeitfolgen denkt dabei niemand ? Armes Deutschland , wie weit bist du gesunken ????

  2. danke für diesen in meinen Augen gut recherchierten und dargestellten Bericht, ohne reißerische Überschrift oder sonstige Halbwahrheiten.

  3. Sorgfältige Prüfung ist sehr sehr
    wichtig aber Schule auch .
    Und Ihnen Frau Heizung Mori
    möchte auf den Weg geben erst sich schlau ,
    – aber bitte vernünftig- , machen
    und sich dann melden. Alles andere
    ist sinnlose Hetze .

  4. Habe viel über die vielleicht auftreten Spätfolge, für Kinder und Erwachsene nachgedacht!
    Welche Alternative gibt es? Nichtimpfung vielleicht und an Corona zu erkranken?
    Macht doch einmal Vorschläge über eine Alternative – und nicht nur Negative Sprüche gegen Neues!
    Wollt Ihr auf der Intensivstation landen, vielleicht streben? oder an den Spätfolgen von Corona erkrankt L E B E N?
    Deutschland hatte so eine Pandemie zu unseren Lebzeiten noch nicht, also auch keine Erfahrungswerten. Jeder lässt sich und seine Kinder für einen U r l a u b impfen! Wird da nach den Folgen gefragt? DIE ES GIBT!
    Hätte auch gerne mehr Erfahrungswerte!!!
    Jedoch einen geliebten Menschen an Corona erkrankt zu sehen oder zu verlieren ist schlimmer!
    Denkt einmal darüber nach – Meckern kann jeder! MACHT ES BESSER!

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