

Deutschland gilt international immer noch als „sicheres“ Land, in dem sich die Bevölkerung auf den Schutz der Polizei verlassen kann. Das wird sich aber sehr schnell ändern, wenn nicht sofort gewisse Maßnahmen getroffen werden. Nach Angaben des Bundesvorstands der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hagen Husgen, ist „die Kacke am Dampfen“, denn die deutschen Polizisten und Polizistinnen seien durch ständig hinzukommende Arbeitsaufgaben völlig überfordert und melden sich öfter denn je einfach krank.
Hinzu kommen schwerwiegende psychische Belastungen, die immer häufiger in Arbeitsunfähigkeit und frühzeitigem Ruhestand resultieren. Die deutsche Polizei befindet sich in einer enormen Krise, die gemäß Husgen sogar zu einem totalen Sicherheits-Kollaps in Deutschland führen kann.
Weit mehr Gewalt gegen Polizisten
Gemäß Husgen schreiben Polizisten im Durchschnitt 22 Tage im Jahr krank. Bei Beamten über 50 Jahre erhöhen sich die Krankentage sogar auf mehr als 50. Als Beispiel nennt er die Polizei in Sachsen. Dort sind von 12.000 Polizeibeamten im Dienst täglich etwa 1000 krankgeschrieben. Dies erhöht die Belastung auf diejenigen, die zur Arbeit erscheinen, und vieles bleibt liegen. Auch die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte sieht er mit Besorgnis: „Die Kollegen werden bespuckt, beleidigt, körperlich attackiert. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Für viele ist es auch ein Problem, dass sie im Berufsalltag ständig ihre Gefühle unterdrücken müssen. Im Einsatz müssen sie sich beherrschen.“
Auch politisch misshandelt
Besondere Kritik übt Husgen jedoch an der Politik, die Polizisten immer neue Arbeitsaufgaben zuteilt, ohne für mehr Personal zu sorgen. „Plötzlich sollen Grenzen gesichert werden und die Beamten müssen dann dahin. Die Polizei ist getrieben von immer neuen politischen Vorgaben, von der Bundesregierung, vom Innenminister. Und viele sagen dann: Ich kann gar nicht mehr das machen, was meine originäre Aufgabe ist.“ Natürlich sollte die Polizei weiterhin Grenzen kontrollieren, um die innere Sicherheit zu gewährleisten, aber dann müsse die Regierung auch sicherstellen, dass genug Polizeibeamte für die Einsätze zur Verfügung stehen. Stattdessen ist die Rede von immer mehr Stellenstreichungen, um die Anzahl von Beamten insgesamt zu verkleinern.
Nachwuchs bleibt aus
Gleichzeitig meldet die Tagesschau, dass es zwar ein großes Interesse unter jungen Menschen gibt, Polizist oder Polizistin zu werden, aber immer mehr hoffnungsvolle Anwärter scheitern schon an der Aufnahmeprüfung. Der Grund sind unzureichende Deutschkenntnisse. Hoffnungsvolle Polizeischulenanwärter müssen nämlich erst ein Diktat und einen Grammatiktest bestehen. Doch das schafft gerade einmal etwas mehr als die Hälfte. 40 Prozent aller Bewerbenden fallen entweder durch das Diktat oder den Deutschtest oder verfehlen beide dieser Mindestanforderungen.
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Ja so ist es, wenn Gesetze und Justiz unsere Sicherheit behindern, nur lächerliche Urteile!
Mord müßte gleich Todesstrafe sein, Todschlag, Messerangriffe, Angriffe auf Ärzte, Feuewerwehr, Polizei.... = lebenslang, aber tatsächlich lebenslang.
Nur Härte führt zum Ziel.
Einweisung in die Psychiatrie bringt nichts, da diese Gutachten größtenteils falsch sindWas mit Deutschland los ist, sieht man an den Straßenrändern, Spazierwege, Gelände.
Überwachung darf ja nicht sein, aber ohne diese geht nichts!