Deutschland: Es gibt immer mehr Kriegsdienstverweigerer

Am Krieg in der Ukraine kann man sehen, wie schnell es gehen kann, dass einfach jemand mit Waffen und seinen Truppen einmarschiert – und Tausende Leben von heute auf morgen auslischt.

Auch in Deutschland ist man nicht immun gegen einen Angriff. Und obwohl kurz nach dem russischen Einmarschieren in die Ukraine ein steigendes Interesse an der Bundeswehr herrschte, sinkt die Anzahl der Bewerber sechs Monate nach Beginn des Krieges wieder. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit Verweis auf das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. „Im laufenden Jahr sind bisher 657 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung im Bundesamt eingegangen”, sagte ein Sprecher des besagten Amtes. Im gesamten vergangenen Jahr lag die Zahl der Kriegsdienstverweigerer bei lediglich 209. Sie hat sich damit bis Ende August diesen Jahres bereits mehr als verdreifacht.


Es scheint, als wolle niemand mehr zur Bundeswehr, denn ein Krieg scheint immer wahrscheinlicher zu werden. Das ist übrigens tatsächlich die Begründung vieler junger Männer, die ihre Verweigerung beantragen, wie das RND berichtet.
Die Allgemeine Wehrpflicht in Deutschland wurde 2011 bereits ausgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Anträge auf Kriegsdienstverweigerung an der Tagesordnung – doch nicht jeder, der den Dients an der Waffe verweigerte, hatte damit auch Erfolg.

Angesichts der drohenden Gefahr auch in Europa haben viele Politiker in den vergangenen Monaten eine Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert.

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht lehnte diese trotz der durch den Ukraine-Krieg veränderten Bedrohungslage jedoch ab. „Eine Wehrpflicht-Debatte hilft uns wenig in der aktuellen Situation”, erklärte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Es dauert seine Zeit, Soldatinnen und Soldaten auszubilden – unter einem Jahr macht das wenig Sinn.” Zudem gebe es laut Lambrecht weder genügend Kasernen, Ausbilder noch das Gerät für zehntausende Wehrpflichtige.

2 Kommentare

  1. Das ist gut so. Einst sagten die GRÜNEN: “stellt euch vor es gibt Krieg und keiner geht hin”. Ein klarer Aufruf zur Wehrdienstverweigerung. Und Christus sagt: “wenn man dir auf die eine Wange haut, so halte ihnen noch die andere hin” und “Auge und Auge und Zahn um Zahn hinterläßt nur blinde Krüppel”. Gerade das sehen wir doch jetzt in der Ukraine. Wozu ???? 1945 sagten die KPD und SPD im Chor: “dem Deutschen, der wieder eine Waffe anfaßt, soll die Hand abfaulen”. Die GRÜNEN gab es damals noch nicht. Heute rufen sie die Jugend zu Demos für ihre grüne Zukunft auf, anstatt für ihre Zukunft im Frieden. Die einstigen Friedensmärsche und Demos wurde durch sinnlose Demos für den Klimaerhalt ersetzt.

  2. Als pensionierter Bw-Berufsoffizier und US-Ehrenbürger kann ich nur warnen, sich freiwillig zur Bundeswehr zu melden. Ich wurde aus Überzeugung aufgrund meiner Herkunft und der Schikanierung meiner Familie in der DDR nach der Flucht aus der DDR Soldat. Da mir von Anfang an eingeredet wurde, die USA seien unsere Freunde und würden für die Sicherheit der Bundesrepublik gegen die damalige sowjetische Bedrohung uns mithelfen zu verteidigen, hatte ich zu den USA großes vertrauen.
    Erst nach der Teilwiedervereinigung stellte ich fest, daß wir nach dem Abzug der roten Armee aus der DDR nunmehr von den USA besetzt bleiben.
    Obwohl ich in den USA mit vielen Menschen zusammenkam, habe ich nur Gutes von diesen Menschen erfahren, auch von den US-Soldaten, mit denen ich sehr gut zusammenarbeiten konnte. Aber eines Tages, als ich zum US-Ehrenbürger und zum Honorary Lieutenant Aide-de-Camp ernannt wurde, sagte mir der US-Vorgesetzte später, er sehr bedauere sehr, daß wir von den USA immer noch besetzt sind, um zu verhindern, daß wir uns wirtschaftlich mit Rußland zu stark verbinden. Das war 1980, also vor 42 Jahren.

    Ja, und dann informierte ich mich genauer und stellte fest, daß mein vorgesetzter US-Freund die Wahrheit sagte. (Siehe Artikel 139 GG, wonach ” zur Befreiung” des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus erlassenen Rechtsvorschriften und Bestimmungen das Grundgesetz nicht berühren.)

    Ich konnte mich noch daran erinnern, daß wir schon früher mit der Sowjetunion seit Willy Brandt gute wirtschaftliche Beziehungen pflegten und ein Röhrengeschäft mit der SU abschlossen, wonach wir als einziger Staat nahtlos gezogene Stahlrohre für die Versorgung mit Erdöl und Erdgas herstellen und liefern konnten, bis uns die US-Regierung das verbot.
    Es folgten noch mehrere Verbote durch die USA und nicht zuletzt das Verbot, Nordstream 2 in Betrieb zu nehmen.
    Schon unter Tramp wurde uns der Weiterbau von nur noch 150Km Nordstream 2 im letzten Jahr verboten, so daß eine russische Firma den Weiterbau zum Abschluß brachte.
    Als die Ministerpräsidentin von Mecklenburg- Vorpommern im Januar Nordstream 2 in Betrieb nehmen wollte, kam aus Washington noch einmal das Verbot und nun wurde NStr.2 auch von unseren antideutschen Politikern totgeschwiegen mit der grünen Begründung, den CO2 Anstieg zu verhindern. Wenn man nachschaut, wer diese Knallköppe sind, stellt man fest, daß sogar diese grünen Habecks der US-Atlantikbrücke angehören.

    Jetzt lügt uns dieser Staat vor, als würde Nordsteam 2 wegen der EU-Sanktionen gegen Rußland gesperrt sein. Zur Erinnerung: Rußland marschierte erst im Februar in die korrupte Ukraine zur Befreiung der russischen mehrheitlichen Bevölkerung im Donbass ein. Ich schrieb schon damals in einem nicht veröffentlichten Leserbrief von dieser Lüge unserer staatshörigen Medien.
    Diese grünsozialistische Regierung besiegelt unseren wirtschaftlichen Untergang und wir Bürger lassen das zu?.

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