Experten schlagen Alarm: Gefährliche neue Corona-Variante aufgetaucht

Experten warnen vor einer gefährlichen neuen Corona-Variante. Dabei handelt es sich um eine Subvariante von Omikron BA.2.75, die jedoch Mutationen aufweist, die sie potenziell viel gefährlicher für die Gesundheit werden lassen könnte, als ihre Vorgänger.

Die Verbreitung der neuen Corona-Variante wird von medizinischen Experten mit einiger Sorge betrachtet. Sie trägt die Bezeichnung BA.2.75.2. Das Außergewöhnliche an dieser Virusvariante ist, dass sie eine Reihe von Mutationen aufweist, die sie erheblich von Omikron BA.4 und BA.5 unterscheiden. Sie hat daher das Potenzial, die nächste dominante Variante des Virus zu werden.

Nach Angaben von Tom Peacock, Virologe am Imperial College in London, zeigt die BA.2.75.2-Variante nach vorläufigen Daten eine sehr starke “Antikörper-Flucht”. Dabei besteht die Gefahr, dass das Immunsystem das Virus trotz einer durch frühere Infektionen erworbenen Immunität nicht erkennt.

Ben Murrell, Forscher für Virologie und Immunologie am Karolinska-Institut in Schweden, beschrieb die Tests von BA.2.75.2 an Blutproben von Spendern: “In 18 Proben von Blutspendern in Stockholm, die erst vor wenigen Wochen entnommen wurden, wurde BA.2.75.2 im Durchschnitt fünfmal weniger stark neutralisiert als BA.5.”

Bislang liegen noch nicht genügend Daten über die neue Variante vor, um festzustellen, ob sie einen schwereren Krankheitsverlauf als BA.5 verursacht. Derzeit sind in Deutschland nur sehr wenige Fälle bestätigt worden. Im letzten Bericht des Robert-Koch-Instituts wurden nur 51 Genomsequenzen der “Eltern”-Variante BA.2.75 verzeichnet.

In Großbritannien schätzt man jedoch, dass BA.2.75.2 bereits für bis zu 30 Prozent der Fälle verantwortlich sein könnte und sich schnell ausbreitet. Die neuen angepassten Impfstoffe stehen dort seit Ende August zur Verfügung, so dass sich zeigen wird, ob diese dazu beitragen werden, den Verlauf der neuen Variante zu verbessern.

In einem Interview mit “ntv” erklärte der Virologe Hendrik Streeck, dass BA.2.75.2 zwar zahlreiche Mutationen an Stellen aufweise, an denen die Antikörper das Virus normalerweise angreifen, aber keine vollständige Immunitätsflucht zeige. “Man hat also immer noch eine Teilimmunität gegen das Virus, auch wenn man gegen das ursprüngliche Virus geimpft wurde”, so Streeck.

Streeck sieht daher derzeit keinen Grund zur Beunruhigung. “Man muss es beobachten”, sagte er, versicherte aber auch: “Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zu glauben, dass alles, was wir in den letzten zweieinhalb Jahren erreicht haben, wieder futsch wäre, wenn sich eine solche Variante durchsetzen würde.”

2 Kommentare

  1. Na dann….. lustig weiter impfen!
    Sonst müssen alle sterben! ALLLLEEE!
    Aber ernsthaft: Wer den ganzen Mist noch glaubt, outet sich als hoffnungslos verblödet.

    1. wie du sagst, wer es glaubt …! Aber es darf ja nicht passieren, dass die Menschen keine Angst mehr haben.
      Mit allen Mitteln muss das verhindert werden, sonst droht ja alles aufzufliegen 🙂

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