Lynchjustiz in Wales – Kindermörder von Nachbarn mit 176 Stichen niedergemetzelt

Ein verurteilter Kindermörder saß 33 Jahre im Gefängis. Der 54-jährige zog nach seiner Freilassung in ein verschlafenes Dörfchen – wo er nun einem Lynchverbrechen durch seine Nachbarn selbst zum Opfer fiel.

David Gaut aus Großbritannien saß seit seinem 21. Lebensjahr im Gefängnis. Vor mehr als 33 Jahren wurde er schuldig gesprochen und zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er ein kleines Kind getötet haben soll . Der kleine Junge, der Sohn seiner damaligen Freundin starb 1985 durch massive Gewalteinwirkung. Wie die Obduktion nach dem Tod des Jungen feststellte, wurde das Kind derart massiv misshandelt, dass es gebrochene Knochen, Risse in Leber und Milz sowie einen Schädelbruch davontrug. Dies führte letztlich zum Tod des kleinen Jungen. Der Babysitter David Gaut wanderte für diese schreckliche Tat für 33 Jahre hinter schwedische Gardinen.

Nach 33 Jahren wird der Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen

Nach mehr als 33 Jahren wird der Brite dann im November 2017 auf Bewährung entlassen und wollte in einem verschlafenen walisischem Dorf im Bezirk Gwent ein neues Leben beginnen. Dies berichtete der britische „Daily Star“. Doch dort holte ihn seine Vergangenheit wieder ein.

Die Bewohner des kleinen Ortes bekamen schnell Wind davon, welche Verbrechen den neue Bewohner damals ins Gefängnis gebracht hatten. Für zwei, David O. und Ieuen H., war dies vermutlich Grund genug, einen Lynchmord zu planen. So schmiedeten der 51-jährige und sein 23 Jahre alter Komplize einen Plan, den 54-jährigen Ex-Häftling umzubringen und ihn damit für seine begangenen Verfehlungen zu bestrafen.

Lynchjustiz in Wales: Männer-Duo tötet Kindermörder mit 176 Messerstichen und verstümmelt die Leiche

Nach derzeitigen Erkenntnissen locken die beiden Täter den neu zugezogenen Nachbarn in eine leerstehende Wohnung, wo David Gaut im vergangenen August eines schrecklichen Todes starb. 176 Messerstiche wurden an dem Opfer gezählt, die sowohl von einem Messer als auch einem Schraubendreher her stammten. Die beiden Angeklagten schlachteten den Mann regelrecht ab und rissen ihrem Opfer dann auch noch die Fingernägel raus bevor sie ihn mit weiteren Stichen verstümmelten. Den Leichnam brachten die beiden Männer nach der Bluttat zurück in die Wohnung des Getöteten. Ein Nachbar, der das Treiben bemerkte, alarmierte sofort die Polizei und führte die Beamten umgehend auf die Spur der beiden mutmaßlichen Mörder. Derzeit müssen sich der 51-Jährige und sein Kompagnon vor Gericht verantworten. Sie bestritten zuletzt, die Tat begangen zu haben. Das Urteil steht noch aus.