Mord an Dreijähriger in Viersener Kita

In einer Kita in Nordrhein-Westfalen soll es zu einem schrecklichen Verbrechen gekommen sein. Derzeit stehe eine Erzieherin in dem Verdacht, ein dreijähriges Mädchen ermordet zu haben. Die 25 Jahre alte Frau sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Ein dreijähriges Mädchen soll in einer Viersener Kita von einer Erzieherin getötet worden sein. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Mönchengladbach teilten mit, dass die 25-Jährige festgenommen worden sei und sich derzeit in Untersuchungshaft befinde. Die Ermittler hatten ebenfalls mitgeteilt, dass es schon am 25. April zu einem Notarzteinsatz in einer Kita der Stadt gekommen sei. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Kind schon nicht mehr geatmet. Schlussendlich sei das Kind dann am 4. Mai im Krankenhaus verstorben.

Die Polizei sei schon vorher von dem Krankenhaus alarmiert worden. Der Fall des kleinen Mädchens kam den Ärzten von Beginn an sehr verdächtig vor. „Dass das Mädchen durch Fremdeinwirkung zu Tode gekommen ist“, ist nach Information der Ermittler nun durch die angeordnete Obduktion festgestellt worden. Die 25-Jährige wird als Tatverdächtige geführt und war am vergangenen Dienstag verhaftet worden und wurde nur einem Tag später dem Haftrichter vorgeführt.

Wegen des Verdachts auf Mord sitzt sie nun in Untersuchungshaft. Offiziell ist die Frau mittlerweile auch nicht mehr in der Kita beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft und auch die Polizei hatten daher bei der Mitteilung über die Umstände auch von einer ehemaligen Erzieherin gesprochen. Unklar ist bislang, ob der Frau erst im Zuge ihrer Festnahme gekündigt worden sei oder sie schon zu einem früheren Zeitpunkt aus der Kita ausgeschieden sei. Am Freitag wollten sich die Staatsanwaltschaft und die Polizei nicht weiter zu dem Fall äußern, kündigten aber eine gemeinsame Pressekonferenz zu einem späteren Zeitpunkt an.

In einem Kondolenzbrief der Viersener Bürgermeisterin Sabine Anemüller an die Mutter schrieb sie: „Unsere Gedanken sind bei der Mutter, die einen schmerzlichen Verlust erlitten hat.“ Weiter heißt es: „Vielleicht kann Ihnen das ein Trost sein in diesen schweren Stunden – dass Ihr Kind Ihnen glückliche Momente und schöne Tage beschert hat, die Ihnen keiner mehr nehmen kann und die auf immer in Ihrem Herzen sein werden.“

Nach Angaben der Stadt ist das Kind schon bestattet worden, doch sicherte die Bürgermeisterin bei den Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft die volle Unterstützung der Stadt Viersen zu.

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