Nach Streit über Videogame: 11-Jähriger erschießt Vater

In Deutschland häufen sich die Vorfälle über Kinder, die zunehmend gravierendere Straftaten begehen. Schulkinder greifen ihre Klassenkameraden und Lehrer mit Messern an, andere randalieren auf den Straßen und überfallen Passanten und Geschäftsinhaber. In den meisten Fällen kommen die jungen Täter ohne Strafe davon, weil sie jünger als 14 Jahre sind und demnach die Strafmündigkeit noch nicht erreicht haben.  

In Nordrhein-Westfalen verlangt jetzt der Innenminister Herbert Reul (CDU), dass das Alter der Strafmündigkeit jetzt von 14 Jahren auf mindestens 12 Jahre herabgesetzt wird, um junge Straftäter abzuschrecken. In anderen Ländern, darunter den USA, ist es schon längst gang und gäbe, auch sehr junge Straftäter vor Gericht als Erwachsene zu behandeln, wenn sie besonders grausame Taten begangen haben. So auch in dem neuesten Fall, der sich in der vergangenen Woche im US-Bundesstaat Pennsylvania abgespielt hat. 

Streit über Videospielverbot 

Nach Angaben der Polizei in Duncannon Borough soll sich ein harmloser Streit über eine Spielkonsole in ein tödliches Familiendrama entwickelt haben. Der Vater eines 11-jährigen Sohnes soll dem Kind wenige Stunden zuvor ein Videospielverbot erteilt und die Konsole versteckt haben. Gegen 3 Uhr morgens soll der Sohn dann das Haus durchsucht haben, um die Spielkonsole wieder an sich zu nehmen. Der Sohn verfehlte zwar auf seiner Suche, das Versteck der Videokonsole zu entdecken, aber stattdessen fand er den Schlüssel zum Tresor, in dem sein Vater Schusswaffen aufbewahrte. Der Junge lud eine der Schusswaffen und ging ins Schlafzimmer der Eltern, wo er mindestens einen Schuss auf seinen schlafenden Vater abgab. Danach informierte er seine Mutter, dass „Pappi jetzt tot ist“.

Erschreckender Unverstand

Der 11-Jährige kam in polizeiliches Gewahrsam und eine Kaution wurde verweigert. In den darauffolgenden polizeilichen Verhören mit dem Jungen wurde ihm die Frage gestellt, was er denn erwartet hätte, das passieren würde, wenn er auf seinen Vater schießt. Der Junge antwortete, dass er darüber nicht nachgedacht und nur aus Wut reagiert hätte. Zu allem Überfluss geschah die Tat auch noch in der Nacht nach dem 11. Geburtstag des Täters. 

Kommentare anzeigen

  • Das Problem wird über kurz oder lang auch auf Deutschland zukommen.

  • So isses, wobei in D doch wenigstens (Schuss-)Waffen hoffentlich weniger verbreitet sind als im "heiligen" Trump-"Paradies". Man kann außerdem nur hoffen, dass mehr Politiker so denken wie Hr. Reul in NRW.

  • Das ist die Folge von:
    linker, zu liberaler Erziehung,
    unkontrollierte Einwanderung aus Kulturen, bei denen ein Leben nichts zählt,
    digitaler Medien und deren Spiele,
    minimalistische Strafen.

  • @Heinz Eberhardt
    Sie sind ein geistig wirklich sehr einfach gestrickter Michel.
    Das Poblem ist schon etwas komplexer als Sie das hier darstellen !

  • @Superstar McHammercool
    Da hat wohl wieder wer "die alte weiße Kartoffel" als Grundlage allen Übels erkannt...
    Respekt, Sie können sich zu den Omas gegen Rechts gesellen, die demonstrieren auch nach einem eindeutig islamistischen Anschlag. Gegen wenn? Natürlich gegen rechts, die einzige Gefahr in unserem Staat...

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Alexander Grünstedt