RKI-Warnung: Tödliche Bakterien im deutschen Leitungswasser nachgewiesen

Das RKI warnt dringend: Deutsche sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, denn im Leitungswasser wurden Bakterien gefunden, die schwere Krankheiten und Todesfälle verursachen. Wer gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, sollte das Wasser aus dem Wasserhahn für einige Minuten ablassen und das Wasser in Geräten wie Luftbefeuchtern wechseln.

Die Bakterien, die die Legionärskrankheit, eine schwere Form der Lungenentzündung, verursachen, vermehren sich in stehendem Wasser bei Temperaturen zwischen 25 und 55 °C. Gesundheitsexperten haben den Ursprung der Bakterien noch nicht identifiziert, aber der jüngste Ausbruch ist äußerst besorgniserregend, da sich die Bakterien bei den warmen Temperaturen schnell vermehren können.

Die Legionärskrankheit wird über die winzigen Wassertröpfchen im Wasserdampf übertragen. Wenn diese eingeatmet werden, z. B. beim Duschen oder Reinigen am Waschbecken, können sie eine Entzündung tief in der Lunge verursachen. Die Inkubationszeit beträgt etwa fünf Tage. Die Symptome der Legionärskrankheit ähneln denen einer schweren Grippe und umfassen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Kurzatmigkeit.

Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders anfällig für schwere Verläufe, die im schlimmsten Fall zum Tod führen können. Bei Auftreten von Symptomen sollte daher sofort ein Arzt aufgesucht werden. Dort kann durch einen Test festgestellt werden, ob die Symptome durch eine Legionellenpneumonie verursacht werden, und die richtigen Mittel dagegen verschrieben werden. Die Legionellose, wie die Legionärskrankheit auch genannt wird, ist nach dem Infektionsschutzgesetz anzeigepflichtig.

Die Legionärskrankheit wird nur durch Wasserdampf verbreitet, der eingeatmet wird, und kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die Bakterien vermehren sich am ehesten in Rohren und Wasserreservoirs, die einige Zeit nicht benutzt worden sind. Aus diesem Grund raten Experten dazu, Klimaanlagen und Luftbefeuchter regelmäßig zu reinigen und zu warten. Auch Gartenschläuche oder Rasensprenger, die lange Zeit nicht verwendet wurden und warmen Temperaturen ausgesetzt waren, können ein hohes Risiko für eine Infektion mit Legionellen darstellen.

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) rät, dass Sie nach einer mehrtägigen Abwesenheit mehrere Flaschen mit Wasser an einem Wasserhahn füllen sollten, der weit von der Hauptwasserleitung entfernt ist, z. B. in einem Badezimmer im obersten Stockwerk. Auf diese Weise können Sie das Wasser in einem großen Bereich der Versorgungsleitungen bewegen und auffrischen.

Ein Kommentar

  1. vielleicht sollte der Verfasser Kai Degner einmal ausgewechselt werden.
    Ihre NEWS 64 werden jeden Tag schlimmer. Hauptaufgabe ist es wohl jeden Tag nur Panik zu verbreiten. Legionellen gab es schon immer und die Info, daß man das Wasser nach längerem Nichtgebrauch der Leitungen auswechselt hat schon meine Großmutter gewusst.
    Wahrscheinlich haben diese Leute noch Spaß daran nur Angst und Terror zu verbreiten.
    Vielleicht sollten sich diese sensationslüsternen Schreiberlinge mal ein Beispiel an BR 24 nehmen. Hier werden wichtige News auch veröffentlicht, aber ohne Panikmache.
    Leider sind solche Vorgänge bei NEWS 64 keine Ausnahme, sondern die Regel.
    Ich persönlich werde die NEWS 64 jetzt endgültig aus meiner Lektüre nehmen.

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