Schwere Motorradunfälle fordern mehrere Todesopfer

Kein Regen und viel Sonne sind die perfekten Voraussetzungen für Motorradfahrer. Aber in drei Fällen endeten solche Ausfahrten mit toten Bikern. So sieht die traurige Bilanz für den Freitag in Bayern und Baden-Württemberg aus.

Im Landkreis Kulmbach rutsche am Nachmittag ein Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn, nachdem er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Bike verlor. Ein entgegenkommendes Auto erwischte ihn frontal, der Mann blieb unter dem Fahrzeug liegen und wurde eingeklemmt. Durch den Aufprall gingen sowohl das Auto als auch das Motorrad in Flammen auf. Für den Biker kam jegliche Hilfe zu spät, er verbrannte noch am Unglücksort bis zur Unkenntlichkeit. Mit leichten Verletzungen konnten sich die drei Insassen des Autos retten. Nun soll im Rahmen einer rechtsmedizinischen Untersuchung die Identität des Opfers geklärt werden.

Ein weiterer Unfall ereignet sich in der Nähe von Kißlegg im Landkreis Ravensburg. Dabei stürzte ein erst 16 Jahre alter Fahrer eines Motorrads. Er blieb verletzt auf der Straße liegen. Ein entgegenkommendes Auto hielt umgehend an und half dem Jugendlichen. Doch dann kam aus derselben Richtung wie der Biker ein Auto angefahren. Der Unfallhelfer hatte noch sein Fernlicht an und blendete damit die 63-jährige Fahrerin so, dass sie den Unglücksort zu spät wahrnahm. Sie überfuhr den Jugendlichen, der noch an Ort und Stelle den schweren Verletzungen erlag.

Und auch im Landkreis Nürnberg endete ein Unfall mit einem Motorrad tödlich. Er wurde durch einen Zusammenstoß mit einem Rettungswagen aus dem Leben gerissen. Wie die Polizei mitteilte, war der Krankenwagen im Einsatz und fuhr daher mit Martinshorn und Blaulicht. Ein vor dem Biker fahrender Autofahrer bremste daraufhin ab, was der Motorradfahrer aus bislang unbekannten Gründen übersah. Durch den Aufprall auf das Heck des Autos wurde er in die Luft geschleudert und landete direkt vor dem Rettungswagen. Noch vor Ort erlag er seinen schwersten Verletzungen. Die drei Sanitäter erlitten einen Schock, blieben aber körperlich unversehrt. Gleiches gilt für den Patienten, der sich in dem Fahrzeug befand wie auch den 81 Jahre alten Fahrers des Unfallautos.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert