Tote Kleinkinder in Bielefelder Wohnung gefunden

In einer Bielefelder Wohnung sind zwei Kleinkinder tot gefunden worden. Die Polizei verdächtigt den Vater der Kinder, kann aber noch keine Angaben zu den Hintergründen der Tat machen.

Eine grausamen Fund machte die Bielefelder Polizei. Am Sonntag fand sie in einer Wohnung in Bielefeld zwei tote Kleinkinder. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, besteht der dringende Verdacht, dass der Familienvater seine beiden Kinder getötet hat. Dabei soll es sich um einen einen einjährigen Jungen und ein zweijähriges Mädchen handeln.

Familienvater mit schweren Verletzungen im Krankenhaus

Offenbar hat der Vater nach der Tat versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Schwer verletzt wurde der 41-jährige im Flur seiner Wohnung gefunden. Er ist von der Feuerwehr mit einem Krankenwagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht worden. Dort ist der mutmaßliche Täter umgehend operiert worden. Sein Zustand habe sich weitestgehend stabilisiert, wurde aber als sehr kritisch bezeichnet. Jedoch befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Schwere Schnittverletzungen

Per Notruf hatte sich der Familienvater gegen Mittag bei der Bielefelder Feuerwehr gemeldet. Neben dem schwer verletzten Mann fanden die Beamten auch die beiden leblosen Kleinkinder in der Wohnung vor. An den Leichen wurden zahlreiche Schnittverletzungen gefunden. Zum Zeitpunkt der Tat war die Mutter der beiden Kinder nicht in der Wohnung. Sie ist in ärztliche Behandlung gebracht worden, nachdem man Ihr von den Umständen des Todes ihrer Kinder berichtet hatte.

Zur Ermittlung der Hintergründe für diese schreckliche Tat hat die Polizei eine siebenköpfige Mordkommission eingerichtet. Die beiden Kinderleichen sind am Montag obduziert worden. Als Todesursache sind die Schnittverletzungen genannt worden. Die Hintergründe für die Tat sind bislang noch völlig unklar.

Polizisten vom Einsatz schwer mitgenommen

Eine Sprecherin der Polizei Bielefeld teilte unterdessen mit, dass dieser Einsatz für viele der Kollegen vor Ort „sehr belastend“ gewesen sei. So konnten einige der Beamten nach dem Einsatz aufgrund der dramatischen Situation nicht mehr weiterarbeiten.