Verdächtige Militärbewegungen in Moskau: Putin droht Militärputsch

Der Krieg in der Ukraine hat bislang nicht zum gewünschten Ziel geführt. Im Gegenteil, die Ukraine beginnt, sich einst von den Russen eingenommene Städte wieder zurückzuerobern. Man kann sich daher vorstellen, dass der Frust und der Hass unter den Soldaten und Top-Generälen wächst – und zwar auf Kreml-Chef Putin, der den Krieg am 24. Februar 2022 begonnen hatte und das Ziel verfolgte, die Ukraine schnellstmöglich einzunehmen. Da dies bislang nicht geklappt hat, stellt sich die Frage: Wie sicher ist seine Position? Ist er wirklich unantastbar oder besteht die Möglichkeit, eines Attentat- oder Putschversuchs auf den russischen Staatschef?

Er selbst scheint die Gefahr zu sehen, denn seit einiger Zeit wird immer wieder darüber berichtet, dass er sich von seiner Umwelt isoliert, ständig seinen Aufenthaltsort wechselt und auch seinen engsten Beraterkreis auf ein Minimum an Personen beschränkt. Hat Putin Angst um sein Leben? Ja – das ist durchaus möglich, wie der russische Enthüllungsjournalist Andrej Soldatow nun erklärt. Im Gespräch mit Channel 4 News berichtet er unter Bezugnahme von Geheimdienstquellen, dass nach der Invasion in der Ukraine wirklich alles möglich sei.

Auch ein Putsch würde Putin jetzt drohen, da Russlands auf Grund des erbitterten Widerstands in der Ukraine langsam aber sicher ins Wanken gerät. Damit hatte Putin nicht gerechnet und beschuldigt den FSK-Sicherheitsdienst aktuell, ihm falsche Informationen zugespielt zu haben. Angeblich habe man ihm damals gesagt, dass die Ukraine schwach sein und bei russischer Invasion leicht aufgeben würde. Dem ist aber nicht so.

Auch Igor Sushko, oft außergewöhnlich gut aus FSB-Leaks informiert, weisst auf verdächtige Militärbewegungen in Moskau hin:

Nun sei es möglich, dass sich hochrangige Generäle Russlands an der Front zusammentäten um gemeinsam mit den Ukrainern einen Entmachtungsversuch Putins zu starten. Offenbar wurden auch schon russische Panzer in der Umgebung von Moskau gesichtet. „Im Moment ist alles möglich. Putin ist sich der Risiken für seine persönliche Sicherheit wohl bewusst“, erklärt Soldatow.

11 Kommentare

  1. Synonym- SOLDATOW DU weist ja eine GANZE MENGE aber bestimmt NICHT die WAHRHEIT!
    SCHON die Formulierung zusammentäten lässt Zweifel an DEINER BEHAUPTUNG aufkommen.
    Herr Klitschko war immer für mich ein hervorragender Sportler .Aber wenn ER jetzt nach KRIEGSMATERIAL BITTET, hat das mit einem VORBILDSPORTLER NICHTS mehr gemein.

  2. Alles Wunschdenken von Stellvertreter und seinen Helfern. So einfach ist es aber nicht. Nicht Jeder lässt sich verdummen. Es wird wohl nichts mit begrenztem Krieg. Es wird weniger Länder geben und das sehen manche letzten Regierenden. Wie war es? Hochmut vor dem Fall.

  3. NEIN HENRY ich bin KEIN RUSSENTROLL ,vergleiche und lese vielleicht zwischen den Zeilen was EINIGE verlernt haben. Sie glauben ALLES was IHNEN präsentiert wird. Ich mache mir meine EIGENEN GEDANKEN, das HABEN sehr VIELE verlernt und gehen kopflos durchs Leben. Mich ärgert es, wenn nur über die BÖSEN RUSSEN geredet wird.Den Auslöser für den KRIEG müssen Wir wohl in der Vergangenheit schon suchen. Denn Herr Genscher, wenn man IHN noch kennt, hat schon in den 90 Jahren gesagt KEINE EU- OSTERWEITERUNG. Friedliches NEBENEINANDER. EU-Mitglischaft
    EU-Osterweiterung bedeutet gleichzeitig Einzug der NATO. WAS HAT DIE NATO in der UKRANINE verloren und zu suchen??? Politische Macht und Wirtschaftsinteressen das GELD.
    Unser Bundeskanzler hat am 6.September WAFFENLIEFERUNG in die Ukraine die ABSAGE erteilt und die BAERBOCK reist in die Ukraine und entscheidet eigennützig und negiert die Endscheidung des Bundeskanzler ,doch WAFFEN zuliefern. WAS erreicht der WESTEN und die AMIS mit WAFFENLIEFERUNGEN an DEN SELENSKYJ NICHTS. Nur PROVOKATION von PUTIN und der lässt sich das nicht gefallen. Auch wenn WIR mit ERFOLGSMELDUNGEN der Ukrainer jetzt überhäuft werden. Warum hat Herr Genscher, das schon in der Vergangenheit gesagt, darüber sollte man mal nachdenken und NICHT GLEICH andersdenkende als RUSSENTROLLE bezeichnen. Der Politiker wusste von was ER redet Respekt und Anerkennung , was man von den Politiker heute NICHT sagen kann.
    Sachliche Argumente sind sinnvoll, verbale Äusserungen fehl am Platze.

  4. @Friedrich: Jeder darf über die Politik der Ukraine denken was er will.
    Man hat nur ein Gesuch zum EU – Beitritt eingereicht, mehr nicht, – jedes Land darf dies frei entscheiden.
    Auch Herr Genscher kann dies letzlich keinem Land verbieten.
    Das kann man schlecht finden, das darf man kritisieren.
    Aber ein Krieg gegen unschuldige Frauen, Kinder und Zivilisten ist durch nichts zu rechtfertigen.
    Was die verbalen Ausfälle mancher hier betrifft, – da gebe ich Ihnen allerdings recht.

  5. Ich bin inzwischen überzeugt, dass nur Selenskyjs und Nichtswisser gegen Putin sind. Aus denen ihrer Sicht, verständlich. Nicht aber aus Sicht der Aufgeklärten. Das Wachwerden folgt. Fehler haben Andere gemacht. Damals hissen sie Proletarier und haben aus Unwissen und falschem Mitleid gegen ihre Nachkommen gearbeitet. Jetzt müssen unschuldige sterben. Der Österreicher war nicht so dumm, wie wir denken. Eine Oma aus Schlesien meinte sogar, er hätte nur einen Fehler gemacht – den Krieg verloren. Ich meine, er hätte es auch ohne Krieg machen können – einfach enteignen. Die wären dann auch alleine gegangen. Wer sind die Reichen in Russland und warum sterben sie plötzlich. Wer sind die “Oppositionellen”, die hier beweint werden?

  6. Welche Wahrheit ist die Richtige?
    Bekanntlich hat der Vor-Vor-Vor-Vorgänger des weltweit aktuell bestens bekannten “kleinen” Volodja, nämlich der bekannte Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, nicht selbst gehandelt sondern hat damit Georgi Konstantinowitsch Schukow beauftragt. Nach Mitte Oktober 1941, wirkte dieser Georgi Schukow genauso, wie es Carl Philipp Gottlieb Clauswitz in diversen Büchern vorgegeben hatte. Am 09.05.1945 – 0:15 Uhr “durften” die Gegner Schukows in Berlin-Karlshorst ihre Niederlage unterschreiben und anerkennen.
    Volodja hingegen wendet immer sei TOP-Wissen als gelernter Tschekist an. Feliks Edmundowitsch Dzierżyński dreht sich wahrscheinlich mehrfach täglich in seinem Grab herum, wenn er mitbekommt wie sein “Jünger” Volodja seit dem 24.02.2022 handelt.
    Staatsmänner mit wahrer Größe und Anstand vor dem eigenen Volk, wären seit dem 24.02.2022 schon mehrfach zurückgetreten. Volodja kann auch noch weiterhin seinem indirekten Vorbild nacheifern, einem gewissen *dolf H. Der hat bekanntlich auch seine Niederlage nicht eingeräumt, sondern hat sich am 30.04.1945 selbst gerichtet.

  7. nagiwadi. Genscher in allen Ehren, aber die Zeiten ändern sich und somit auch die Bewertungen über Sachverhalte. Putins Ziel ist es, die Ukraine in die russische Föderation einzugliedern und aus diesem Grunde wurde der Befehl zum Einmarsch in die Ukraine gegeben.
    Sollten es Putschversuche gegen Putin geben, über dessen Nachfolge gibt es bereits Kandidaten. Einer dieser Kandidaten vertritt genau die Ziele Putins und diese Person wird als wahrscheinlicher Nachfolger derzeit vermutet.
    NATO und Osterweiterung. Nachdem Putin die Krim eingenommen hatte, war zu erkennen, was Putin plant. Für Putin waren auch die baltischen Staaten eine Option, diese einnehmen zu wollen.
    Der Westen musste darauf reagieren.
    Genauso verhält es sich mit dem ehem. “Ostblock”. Auch dieser stand im Visier Putins, wenn man ihm nicht Grenzen aufgezeigt hätte. Die USA haben Soldaten in Polen stationiert und das nicht ohne Grund. Die NATO ist in den baltischen Staaten vertreten, was wohl Putin daran hindert, auch diese Staaten zu überfallen, so er nicht den Bündnisfall auslösen will.
    Schweden und Finnland haben den Antrag gestellt, Mitglied in der NATO zu werden. Warum wohl ?
    Diese Staaten machen dies zum Selbstschutz. In unmittelbarer Nähe der finnischen Grenze sind russische Truppen stationiert. Mehrmals im Jahr verletzen russische Kampfjets den finnischen Luftraum. Das sind doch Anzeichen dafür, dass man das so nicht hinnehmen kann.
    Je mehr Staaten sich der NATO anschliessen, umso sicherer kann man den Frieden in Europa erhalten und sich vor Aggressoren wie Putin oder dessen Nachfolger schützen.
    Die Ukraine ist das beste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man sich in Frieden wägt und sich dann plötzlich in einen Krieg verwickelt sieht.
    Mehr Warnung kann es eigentlich für andere Staaten nicht geben. Deshalb ist die Osterweiterung notwendig , genauso die Präsenz der NATO in den baltischen Staaten.
    Wie es in der Ukraine weitergeht muss man abwarten.
    Tausende russische Soldaten haben in der Ukraine ihr Leben verloren. Ob die russische Propaganda das auf Dauer verheimlichen kann, möchte ich bezweifeln.

Schreibe einen Kommentar zu negiwadi Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert