Virologen warnen: Gefährliche neue Omikron-Mutation in Deutschland entdeckt

Eine gefährliche neue Mutation des Omikron-Coronavirus ist in Deutschland entdeckt worden. Virologen befürchten, dass sich diese Mutation als ansteckender erweisen wird als die Subvarianten BA.4 und BA.5 und auch gefährlichere gesundheitliche Auswirkungen haben könnte: Die neue Subvariante von Omikron BA.2.75 weist Mutationen auf, die sich stärker auf die Gesundheit auswirken könnten als alle bisher bekannten Varianten.

Gesundheitsexperten befürchten, dass die neue Variante aufgrund ihrer Mutationen in der Lage ist, jede zuvor aufgebaute Immunität zu umgehen. Die neue Omikron-Subvariante scheint sich besonders schnell zu verbreiten. Bislang wurde sie in Kanada, Australien, Neuseeland, Indien, Großbritannien und Deutschland entdeckt. Es wird vermutet, dass die neue Variante ihren Ursprung in Indien hat, wo sie sich in mehr als 10 Bundesstaaten ausgebreitet hat, obwohl es dafür noch keine eindeutigen Beweise gibt.

Der britische Top-Virologe Thomas Peacock schlug kürzlich auf Twitter den Alarm, nachdem indische und israelische Forscher ihre Besorgnisse geäußert hatten: “Es lohnt sich, BA.2.75 genau im Auge zu behalten – viele Spike-Mutationen, wahrscheinlich Varianten der zweiten Generation, scheinbar schnelles Wachstum und große geografische Verbreitung…”

BA.2.75 ist die nächste Generation von Omikron BA.2, der dominanten Variante, die an der Corona-Welle beteiligt war, die im Februar und März dieses Jahres die ganze Welt erschütterte. Ende März wurden in Deutschland durchschnittlich über 278.000 neue Corona-Infektionen pro Tag gemeldet.

Die weitere Entwicklung einer solchen ansteckenden Variante ist äußerst besorgniserregend. Der Virologe Christian Drosten erklärte anlässlich der Ablösung von Omikron BA.1 durch BA.2: Wären die Virusvarianten Autos, dann hätten in diesem Fall beide fast gleich breite Reifen, aber BA.2 habe einen Motor mit “schon ein paar mehr Pferdestärken”.

Diese “paar Pferdestärken mehr” kommen in Form von Mutationen vor, die es dem Immunsystem erschweren, das Virus zu erkennen, was “die Wahrscheinlichkeit einer Infektion (auch) bei bisher geschützten Personen erhöht”, so Shahid Jameel, Senior Research Fellow am Green Templeton College der Universität Oxford. Die Wissenschaftler befürchten auch, dass bestehende Impfungen möglicherweise nur einen begrenzten Schutz bieten.

Jameel rät, bis mehr über die Auswirkungen der neuen Variante auf die Immunität bekannt ist, weiterhin in geschlossenen und überfüllten Räumen Masken zu tragen, die Belüftung zu verbessern und Impfpläne zu vervollständigen. Auffrischungsimpfungen für Menschen in gefährdeten Gruppen werden ebenfalls dringend empfohlen.

4 Kommentare

  1. Ahaaa, unser Super-Duper-Glaskugel-Schauender Journalist “Kai Degner” mal wieder. Na, Herr Degner, wieder zu viel Backpflaumen gefressen und vergangene nacht starke Blähungen gehabt ?

    🙂

  2. “Gesundheitsexperten befürchten, dass die neue Variante aufgrund ihrer Mutationen in der Lage ist, jede zuvor aufgebaute Immunität zu umgehen.” Deshalb sind auch alle Impfungen unwirksam. Aber es wird immer noch eine 4. Impfung empfohlen, welche nicht wirkt.

  3. man kann diese Panikmache wirklich nicht mehr hören.
    Mein Sohn wurde letzte Woche positiv getestet, obwohl er geboostert ist. War nicht schlimmer wie eine Grippe.
    Ich – nicht geboostert – habe es erst gar nicht bekommen, obwohl ich ohne Maske ihm sein Essen gebracht habe, seine Wäsche gewaschen etc.

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