Zahlreiche Tote bei schwerem Unfall auf der A81, weitere Crashs auf der A1 und der A7

In Baden-Württemberg gab es einen schweren Unfall auf der Autobahn A81. Nach Polizeiangaben sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zudem gibt es zahlreiche Verletzte und Schwerverletzte. Die Autobahn wurde im Bereich Ahorn und Boxberg (Main-Tauber-Kreis) vollgesperrt. Zahlreiche Rettungskräfte einschließlich Rettungshubschrauber sind im Einsatz – die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauern auch am Abend noch an. Der Polizeisprecher sprach von einem „riesengroßen Trümmerfeld“. Die A81 wird daher noch für Stunden gesperrt bleiben.

Insgesamt seien wohl mindestens sieben Autos in einander gerast, vermutete Ursache ist Aquaplaning nach starken Regenfällen.

Weiterer schwerer Crash auf der A7
Auch auf der A7 kam es am gestrigen Freitag zu einem schweren Unfall. In Richtung Würzburg wurden am Autobahnkreuz Ulm/Echterdingen vier Personen verletzt.

Der Unfall passierte in einer Baustelle für Sanierungsarbeiten am Autobahnkreuz. Ein PKW-Fahrer erkannte zu spät, dass die linke Spur gesperrt war und lenkte plötzlich nach rechts, dabei berührte er einen PKW mit vier Personen, darunter ein Baby. Der Fahrer (31) des touchierten PKW verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte über die Fahrbahn und schoss in ein Baustellenfahrzeug der Autobahnmeisterei. Alle Insassen wurden verletzt und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Der Unfallverursacher blieb hingegen unverletzt. Zur Rettung und Bergung wurde der Abzweig von der A7 auf die A8 vollgesperrt.

Massencrash mit sieben Fahrzeugen auf der A1
Ebenfalls am Freitag wurden auf der A1 acht Menschen teilweise schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich zwischen den Abfahrten Sittensen und Elsdorf. Auf dem linken Fahrstreifen rasten sieben Fahrzeuge ineinander, ein PKW brannte komplett aus.

Rettungswagen und Hubschrauber brachten die Unfallopfer in mehrere Krankenhäuser in der Umgebung.

Zur Löschung der Flammen mussten mehrere Feuerwehr-Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt werden, denn die Flammen drohten auch auf weitere Autos überzugreifen. Zusätzliche Gefahren entstanden durch brennendes Öl und Benzin, die von der Feuerwehr nur mühsam mit Löschschaum eingedämmt werden konnten.

Für Rettung und Bergung musste die A1 Richtung Bremen komplett gesperrt werden. Immerhin funktionierte die Rettungsgasse nach Angaben der Feuerwehr einwandfrei, so dass die zahlreichen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei schnell den Unfallort erreichen konnten. Das ist immerhin ein kleiner Lichtblick, nachdem in den letzten Monaten immer wieder von Autofahrern berichtet wurde, die teils absichtlich teils unabsichtlich die Rettungsfahrzeuge behinderten und die Rettungsgasse blockierten.

Inzwischen ermittelt auch die Polizei nach der Unfallursache.