Fridays-for-Future mit Klimazielen der Grünen unzufrieden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fridays-for-Future-Bewegung reichen die Klimaschutz-Bemühungen der etablierten Parteien nicht aus – auch nicht die der Grünen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte Sprecherin Carla Reemtsma: "Dass selbst die größte grüne Partei der Welt keinen Plan hat, die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, ist verheerend." Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müsse Deutschland bis 2035 klimaneutral sein.

"Die Grünen legen weder ein Klimaziel noch Maßnahmen vor, die dafür ausreichen", sagte Reemtsma. Sie kündigte in der "NOZ" an, dass die FFF-Bewegung den Wahlkampf und die anschließenden Koalitionsverhandlungen mit Großdemonstrationen begleiten wird. Auch der Schulstreik am Freitag als Protestform solle wieder aufgenommen werden, wo die Corona-Zahlen sinken. Reemtsma sagte: "Die Dringlichkeit der Klimakrise erfordert konsequentes Handeln genauso wie massiven Protest." Dabei solle niemand Angst vor Ver- oder Geboten haben, die dem Klimaschutz dienten. Jene seien Teil jeder funktionierenden Demokratie. Reemtsma betonte: "Niemand will eine Ökodiktatur. Wir auch nicht."

Foto: Protest von Fridays-For-Future, über dts Nachrichtenagentur

2 Kommentare

  1. Für jemanden, der sich von Tiefkühlpizza oder beim Hamburger Drive-In ernährt, mag diese Sorge unbegründet sein. Denn schließlich leben wir ja alle auf einer Insel der Glückseligen. Was soll uns schon passieren? Das glasklare und saubere Trinkwasser reicht doch immer noch für den Kaffee, die Dusche oder das Bad sowie für das WC. Wahnsinn, nicht wahr? Wovon unzählige Menschen in anderen Teilen dieser Welt nicht im Mindesten ausreichend versorgt sind, dieses wertvolle Gut wird in Europa sogar zum Wegspülen der Fäkalien samt Toilettenpapier genutzt. Und dass gerade Letzteres auch nicht unwichtig erscheint, das war ja schon zu Anfang der Pandemie festzustellen. Öl und Gas zum Heizen wird es auch immer genug geben. Ebenso Benzin oder Diesel für die Karre. Und falls doch nicht, dann gibt es ja immer noch Strom aus der Steckdose. So what?

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