Habeck kündigt größeren Schutzschirm für Herbst und Winter an

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat neue Hilfsprogramme und einen deutlich größeren Unternehmens-Schutzschirm angekündigt, um die deutsche Wirtschaft sicher durch Herbst und Winter zu bringen. "Ich bin in Sorge, was die wirtschaftliche Entwicklung anbetrifft", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). "Die hohen Energiepreise, die Weizenpreise, gestörte Lieferketten setzen viele Betriebe enorm unter Druck."

Gerade für kleine und mittlere Betriebe sei das ein ernstes Problem. "Es gibt die Gefahr von Betriebsaufgaben und der müssen wir begegnen. Deshalb werden wir die Hilfsprogramme erweitern", kündigte der Vizekanzler an. "Es gibt bereits einen Schutzschirm, unter den auch kleine und mittlere Unternehmen schon schlüpfen können. Aber es ist klar: Für den Herbst und Winter müssen wir den Schutzschirm größer aufspannen", sagte Habeck weiter. "Daran arbeiten wir mit Hochdruck und Konzentration, damit wir zielgenau und wirksam unterstützten", so der Grünen-Politiker. "Wir eichen die Programme und erweitern sie."

Foto: Umspannwerk, über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar

  1. Die Hilfsprogramme Habeck`s (GRÜNE) halte ich eher für Makulatur. Man muss die Ursache der Probleme angehen und darauf den Fokus ausrichten. Wie will der Staat all diese Hilfsprogramme finanzieren, ohne den Schuldenberg noch weiter anwachsen zu lassen ?
    Ich glaube, Habeck hat den Überblick verloren. Gasumlage ja, Gasumlage nein. Was nun ?
    Die Energieversorger, vorallem die städtischen wollen Geld, weil sie damit rechnen, dass viele Verbraucher ihre Gas oder Stromrechnungen nicht bezahlen werden, oder können. Das könnte die Energieversorger in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen. Wer nicht bezahlt, oder bezahlen kann, wird dem der Strom oder das Gas abgestellt ? Darüber hört man leider nichts. Viele kochen oder heizen mit Gas. Was dann, wenn denen der Gashahn vom Energieversorger abgedreht wird ?
    Am besten sind diejenigen dran, bei denen das Amt diese Kosten übernimmt.
    Was aber ist mit den Geringverdienern die täglich arbeiten gehen, aber diese Kosten nicht tragen können ?
    Evtl. Privatinsolvenz deswegen anmelden ? Oder es kommen Mahnbescheide und am Ende der Gerichtsvollzieher um zu pfänden ? Die Energieversorger werden versuchen, ihr Geld einzutreiben.
    Viele Fragen die derzeit unbeantwortet bleiben, bzw. über diese gar nicht gesprochen wird.
    Von meinem Energieversorger habe ich schon die Mitteilung bekommen, dass sich der Preis für Strom nun verdreifacht. Wie hoch der Gaspreis sein wird, wurde mir noch nicht mitgeteilt.
    Abschlagszahlungen nur für eine Energieart ( Strom) die mehrere hundert Euro im Monat kostet, dann weitere Abschlagszahlungen für Gas die nochmals tiefe Lücken in die Haushaltskasse macht, wer soll das finanzieren ? Ich zahle derzeit bei einem Zweipersonenhaushalt monatlich 220.–€ an Abschlag nur für Gas. Bei Strom sind es 100.–€. Gesamtabschlag zur Zeit 320.–€ monatlich.
    Könnte mir vorstellen, dass daraus am Ende 500-600.–€ monatlich an Abschlag fällig werden.
    Hinzu kommen Miete und weitere Fixkosten. Bei einem Normalverdiener dürften solche Kosten schon mal 50% des Nettoverdienstes das Haushaltsbudget belasten.
    Kindergeld wird erhöht, ok. Wie aber sieht das bei Rentnern aus, die wahrscheinlich nur eine Einmalzahlung bekommen, die u.U. auch noch versteuert werden muss ? Die durchschnittliche monatliche Rente beträgt ca. 1200.–€. Viele Rentner stehen da schon an der Grenze zur Altersarmut, wenn sie ihre Fixkosten davon abziehen. Steht uns eine neue Altersarmut aufgrund der Energiekosten bevor ?
    Letztendlich muss man sich aber die Frage stellen, wer trägt dafür Verantwortung, dass wir auf breiter Basis mit solchen Preiserhöhungen konfrontiert werden ? Man schiebt das alles gerne auf den Krieg in der Ukraine. Doch das halte ich für eine Ausrede. Die Gasknappheit ist eine hausgemachte. Beim Strom gibt es in Norden Deutschlands genug, doch es fehlt ein Leitungsnetz über das der Strom in den Süden des Landes transportiert werden kann. Fehlleistung der Merkelschen Regierung in 16 Jahren Amtszeit.

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