NRW-Kommunen beklagen große Probleme bei Flüchtlingsunterbringung

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die kommunalen Spitzenverbände warnen vor schwerwiegenden Problemen bei der Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen in NRW. "Die Kommunen stoßen bei der Unterbringung an ihre Grenzen", sagte Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe). Der Wohnungsmarkt sei schon jetzt "dicht", so Sommer. "Wenn nun die Zahlen steigen, werden wir improvisieren müssen. Es müssen schon wieder Turnhallen und Bürgerhäuser als Unterkünfte reaktiviert werden", sagte er.

Die Kommunen seien in jedem Fall auf weitere Unterstützung durch Bund und Land angewiesen. "Ohne zusätzliche finanzielle Mittel werden die Städte und Gemeinden an die Grenzen des Leistbaren stoßen. Es geht dabei nicht nur um Unterbringung, sondern auch zusätzliche Kapazitäten in Kitas und Schulen", sagte Sommer der Zeitung.

Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar

  1. Unsere Regierung(en) sollten endlich einmal ihre Flüchtlingspolitik überdenken. Ich sehe es täglich in meinem Wohnblock (in meinem Eingang gibt es nur noch ca. 15% Deutsche), für Bedürftige gibt es keine kleinen, beahlbaren Wohnungen mehr…und bei der hohen Fluktuation wird alles für die Flüchtlinge getan, immerwieder neu vorgerichtet…und wir Altmieter schauen in die Röhre, für uns wird nichts getan, kein Geld…wobei wir beim Geld wären. Wir, die wir in diesem Land gearbeitet und gesteuert haben, werden fallengelassen…Hauptsache den Flüchtlingen wird alles in den Ars.. geschoben. Und dann wundert man sich über die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Nichts gegen Solidarität, aber es sollte doch alles seine Grenzen haben und dieses Land nicht zu einem “Schlaraffenland” für Flüchtlinge machen und immer wieder Anreiz für Neue geben…in erster Linie sollte man doch ersteinmal für die eigene Bevölkerung da sein.

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