Schwesig: Reiserückkehrer aus Risikogebieten doppelt testen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen dringt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auf eine bessere Kontrolle von Reiserückkehrern. "Wir brauchen wieder schärfere Regeln bei der Einreise aus ausländischen Risikogebieten", sagte die Schwesig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). "Ein Test reicht da nicht aus. Auch hier sollte die Regel gelten, dass der erste Test bei der Einreise erfolgt und dass man sich dann nach fünf Tagen Quarantäne freitesten kann."

Dabei machte Schwesig deutlich, dass sich auch einen Alleingang vorstellen kann. "Eine solche Regel hatten wir letzten Sommer bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Möglichkeit haben die Länder in diesem Sommer leider nicht", kritisierte sie. "Wenn der Bund keine schärferen Regeln treffen will, sollten zumindest die Länder die Möglichkeit dazu haben." Die Regierungschefin warnte: "Wir sollten nicht den Fehler vom vergangenen Jahr wiederholen, dass Reiserückkehrer nicht ausreichend getestet werden." Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) beschränkt sich dagegen auf einen Impf-Appell. "Geimpfte Menschen schützen nicht nur sich, sondern wegen der geringeren Übertragungswahrscheinlichkeit auch andere Menschen", sagte er. "Wer nicht geimpft ist, wird sich mit regelmäßigen Corona-Tests abfinden müssen. Ich bin gegen Vorhaltungen und Sanktionen, aber sehr dafür, die Wichtigkeit des Impfens deutlich zu machen."

Foto: Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur

3 Kommentare

  1. Ein freundliches Hallo Frau Ministerpräsidentin Schwesig,
    ich hatte den Glauben schon fast aufgegeben, dass Politiker wenigstens ab und zu mal ihr Gehirn zum Wohle des Volkes benutzen. Darum unterstütze ich Ihren Anstoß, Reiserückkehrer intensiver zu testen bevor sie auf den Rest der Bevölkerung los gelassen werden.
    Wir hatten die Ansteckungszahlen fast überall in Deutschland trotz vieler Rücknahmen der Einschränkungen schon wieder in einstellige Zahlen zurückverwandeln können. Und kaum sind Reisen wieder möglich schon steigen sie wieder. Woher können diese Steigerungen kommen, wenn sie eigentlich in Deutschland schon wieder sinkend gemeldet wurden?
    Richtig! Ignoranz gepaart mit Einfallslosigkeit im Volke.
    Bürgern fällt nichts mehr anderes ein als in die Feiergebiete zu fahren, wo die Ansteckungsgefahr groß ist, um dann bei der Rückkehr in die Heimat ein unangenehmes Mitbringsel hier im Lande an die Freunde und Bekannten weiter zu verteilen…. die dann erst nach einiger Zeit bemerken, dass sie positiv sind und deshalb in der Zwischenzeit als Sprayer fungiert haben.
    Darum finde ich die Pläne von Frau Schwesig völlig richtig.
    Und noch etwas, was ich meinen lieben Mitbürgern mitteilen möchte:
    Ich bin als Journalist viel in der Welt rumgekommen. Aber, wenn es gefährlich wird, dann kann ich wenigstens die Minimierung der Gefahr betreiben.
    Man muss nicht unbedingt ins Ausland reisen, wenn das nicht wegen der Gesundheitsgefahr nicht das Mittel der Wahl ist! Angesagt sein sollte in Situationen, wie sie derzeit herrschen, eher Sprüche wie : „Bleib im Lande und bleibe Redlich!“. Deutschland hat so viele schöne Ecken, wo man sich blendend erholen, abschalten und relaxen, aber auch feiern kann.
    Warum packen Eltern ihre Kinder nicht einfach mal ins Auto, zusammen mit `nem Zelt, fahren mit ihnen mit 80 über die Dörfer auf der Suche nach einem schönen kleinen See, einer Waldlichtung, einem Platz, wo man mal rasten kann. Die Kindern quängeln nicht, weil es ja bis zum ersten Stopp nicht lange dauert und wenn alle zufrieden sind, mit der gefundenen Stelle, dann packt Mutti den Picknickkorb aus und man verbringt den Nachmittag in der Sonne beim Federball oder mit anderen Gemeinschaftsaktivitäten. Das schafft ein ganz neues Familiengefühl. Und es hält alle davon ab unablässig aufs Handy zu starren, um keine wichtigen Nachrichten zu verpassen. Plötzlich ist es nicht mehr sooo wichtig, was Nikolle oder Schajenne gesagt, gemacht oder getan hat oder vorhat zu tun. Die Welt geht nicht Unter, wenn man sein Essen nicht mehr aller Welt präsentiert, bevor es gegessen wird, während es gegessen wird und wie es aussieht, wenn es wieder das Licht der Welt erblickt, weil es jetzt umweltfreundlich wiederverwertet wird.
    Warum kann man nicht mal seine nähere Umgebung erforschen, oder vielleicht auch mal ein paar (Betonung liegt auf paar) Kilometer weiter fahren, wo man lieber auf einem Bauernhof oder einem Landhotel übernachtet, da ein paar Tage bleibt, um wieder diese Gegend zu erkunden und eben dann weiter zieht, wenn man nichts mehr findet, was einen interessiert.
    Deutschland hat sooo viele schöne Ecken… man muss nur die Mallorca-Brille absetzen und die Scheuklappen wieder etwas öffnen, die die geistigen Leitplanken nur auf die Feiermetropolen lenken. Bei näherem Hinsehen muss man sich nämlich fragen lassen: Was bieten denn die Feiergegenden wirklich? Junge Leute wollen Spass und Sex. Das ist ja auch OK. Aber bekommen sie das da wirklich? Nein! Darum wird gesoffen bis das Gehirn sich verabschiedet und man ausgepowerd ist. Geht ins Bett und schläft den Rausch aus. Wenn man Glück hat, dann liegt neben einem eine fremde Person, und man kann sich vorstellen, in der Nacht noch ein wenig gekuschelt zu haben. Darum ein Hinweis an meine jungen Geschlechtsgenossen. Mit Schlüpferstürmern könnt ihr vielleicht etwas Druck abbauen, aber glücklich macht euch das nicht. Hier in Deutschland gibt es massig auch schöne Töchter auf den Bauernhöfen, die weniger Auswahl an potentiellen Männern haben. Was nutzt es der holden Maid, wenn in einem kleinen 200 Seelendorf 10 Jungs um sie buhlen, aber keiner davon gefällt?
    Fazit:
    Ein Urlaub in deutschen Landen schmälert dir Chancen durchaus nicht. Und wer will sich schon eine Braut aus Malle mitbringen, die auch die Kollegen und Freunde schon genau beschreiben können?
    Und außerdem macht man mit Urlaub in Deutschland noch etwas ganz wichtiges: man kurbelt die Wirtschaft wieder an. Das schafft Arbeitsplätze und sichert letztendlich auch das eigene Einkommen.
    Liebe Mitbürger, sie sich jetzt über die Einschränkungen Aufregen:
    Politiker sind Manager, die unser Land managen müssen. Denkt mal darüber nach, wie die das machen würden, wenn unser Land ein Wirtschaftsbetrieb wäre.
    Und: Lasst euch was Einfallen, wie man aus der Misere heraus kommen kann….. geht zur Not selber in die Politik und macht es besser. Unsere Politiker haben sich ja bisher zwar im Vergleich mit anderen Ländern gut geschlagen, aber trotzdem haben sie keine gute Figur gemacht.
    Gruß Aussi-Dingo

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