Union kritisiert russische Truppenbewegungen an Grenze zu Ukraine

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union hat besorgt auf Berichte reagiert, nach denen Russland umfangreiche Truppen und Material an die Ost- und Nordgrenze der Ukraine verlegt. Die Berichte seien "höchst alarmierend", sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, am Dienstag. "Diese Verlegung findet in einer Zeit statt, in der die Waffenstillstandsvereinbarung zunehmend wieder gebrochen wird und Menschen sterben."

Das "militärische Säbelrasseln" des russischen Präsidenten Wladimir Putin sei "hochgefährlich". Er säe nicht nur "zusätzliche Instabilität" in Europa, sondern gebe den "vom Kreml dirigierten Separatisten im Donbass" zusätzliche Rückendeckung, sich an die Minsker Vereinbarungen nicht zu halten. "Putin muss wissen, dass die transatlantischen Partner fest an der Seite der Ukraine stehen", fügte der CDU-Politiker hinzu.

Foto: Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar

  1. Es ist wieder einmal ein Säbelrasseln von Russland, weil Truppenbewegungen auf dem eigenen Terretorium stattfinden. Ich darf erinnern: Nicht Truppen Russlands gehen an die Grenzen fremder Staaten, sondern Truppen fremder Staaten sind an der Grenze Russlands. Nicht die der Nachbarstaaten sind gemeint, sondern fremder Staaten. Was ist jetzt da verwerflich an Russland? Und nun zu meiner Frage:? Was ist eigentlich ein Transatlantischer Partner? Etwa einer der schwächeren Staaten immer wieder mit Sanktionen droht, nur weil sie nicht das machen was der große Partner will? Ist das Partnerschaft?

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