Von der Leyen unterstützt Lieferung westlicher Kampfpanzer

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat zum Abschluss ihres Besuchs der Ukraine an die europäischen Staaten appelliert, dem Land auch westliche Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen. "Wenn sie sagen, sie brauchen Kampfpanzer, dann sollten wir das ernst nehmen und sollten ihnen das liefern", sagte sie am Donnerstagabend der "Bild". Nach ihrem Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte von der Leyen zur Begründung: "Die Ukrainer beweisen ja, dass sie, wenn sie die richtigen militärischen Mittel haben, sich verteidigen können."

In diesem Kampf gehe es darum, "dass die Demokratie siegt und die Autokratie verliert". Und deshalb sei es so wichtig, dass die Ukrainer alle militärischen Mittel bekommen, von denen sie sagen: "Wir brauchen sie jetzt." Keinen Zweifel hat die EU-Kommissionspräsidentin nach ihren Worten an einem militärischen Erfolg der Ukraine: "Davon bin ich fest überzeugt, dass am Ende die Ukraine gewinnen wird und Putin verlieren muss." Die Ukrainer hätten "eine gewaltige Motivation" und wüssten "genau, wofür sie kämpfen, für die Freiheit ihres Landes". Die Russen wüssten hingegen oft nicht mal, wo sie seien und warum sie dort seien. Außerdem stünden "die ganzen Demokratien dieser Welt an der Seite der Ukraine", unterstützten sie mit militärischen Mitteln und auch wirtschaftlich mit aller Kraft. Die EU-Kommissionspräsidentin hält es für eine realistische Möglichkeit, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin vor dem Internationalen Strafgerichtshof für die Kriegsverbrechen in der Ukraine verantworten muss. "Dass Putin diesen Krieg verlieren muss und für seine Taten einstehen muss, das ist mir wichtig", sagte sie der "Bild". Es stehe außer Zweifel, dass in der Ukraine schwerste Kriegsverbrechen begangen würden: "Deshalb unterstützen wir, dass die Beweise gesammelt werden, dass vor dem Internationalen Strafgerichtshof die Verfahren möglich sind. Das ist die Grundlage unserer gemeinsamen internationalen Rechtsordnung, dass wir dann auch diese Verbrechen ahnden. Und zum Schluss ist Putin dafür verantwortlich." Auf die Frage, ob sie glaube, dass es jemals zu einem Prozess gegen Putin kommen werde, sagte die EU-Kommissionspräsidentin: "Ich halte das für möglich." Zu Drohungen aus Moskau gegen den Westen sagte von der Leyen: "Wir dürfen uns weder erpressen noch einschüchtern lassen." Die letzten Monate hätten bewiesen: "Wir stehen eng zusammen. Niemand hat damit gerechnet, dass die EU so geschlossen und so schnell handelt. Und wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben." Das werde aber niemals "die Opfer aufwiegen, die die Ukraine gebracht hat, und den Mut, den die Ukraine zeigt". Man sehe jetzt, wie tief die Sanktionen in die russische Wirtschaft schnitten: "Wir tun alles, dass Putin einen massiven Preis für das, was er anrichtet, zahlen muss, und dass seine Kriegskasse austrocknet, langsam aber sicher."

Foto: Panzer-Transport auf der Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

6 Kommentare

  1. diese Frau weiß anscheinend nicht was sie tut.
    keine Kampfes in die Ukraine, was den noch? als nächstes NATO Truppen.
    Diese Frau ist eine Gefährdung für den Frieden in Europa.
    Setzt die endlich ab. Wenn die Krieg haben will dann soll dir in die Ukraine fahren.
    ich hasse diese Kriegstreiberin ich hoffe ihre Kinder kämpfen schon in der Ukraine.
    Nur fremde Kinder zu verheitzen ist leicht. Darum schicke deine Kinder die sind auch nicht mehr wert.

  2. Bald wird es in der Ukraine nicht mehr genug Menschen um zu kämpfen. Und dann kann sich das gesamte Europäische Parlament in die Reihen der Kämpfer für die Ukraine einreihen.

  3. Manche haben schon vor dem Winter angefangen zu denken. Der “Schuft” hätte andere Zeit wählen sollen, oder woanders anfangen. Schlangenkopf muss man zuerst treffen. Ich will es mir aber nicht anmaßen, Klügeren zu beraten. Vielleicht wollte man die Welt schonen – und hat dabei vergessen, dass die Welt dumm und undankbar ist. Sonst gäbe es keine Geschäftemacher als Stellvertreter. Erstaunlich dabei, dass nur eine Seite Massengräber “findet” Das ist alter Hut. Es fallen mir ähnliche Fälle ein. Zum Beispiel: ein Vater erkennt eigenen massakrierten Sohn in gegnerischer Uniform, oder schwarz gekleideten Frauen, die vor der Kamera über gefallenen Brüdern berichten – dabei hatten sie nie einen Bruder, (der Vater ist immer auf die falsche Seite abgestiegen) oder waren Einzelkind. Es stimmt, in jedem Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.

  4. Alle Politiker in Brüssel waren zuhause nicht zu gebrauchen und wurden zur “Belohnung” dorthin geschickt. Einer hat es verpasst, weil er nur Muttersprache sprach – die in Brüssel keiner verstand. Jetzt bekämpfen sie den Orban, der mir immer sympathischer wird. Seine Leute müssen nicht nach Türkei und Mallorca fliegen, um dort den Winter zu verbringen.

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