DFB-Pokal: Straelen unterliegt St. Pauli bei Torfestival spät

Duisburg (dts Nachrichtenagentur) – In der ersten Runde des DFB-Pokals hat Regionalligist SV Straelen in Duisburg gegen den FC St. Pauli mit 3:4 verloren. Der Außenseiter sah sich zunächst mit besten Gäste-Chancen konfrontiert: In der ersten Minute köpfte Matanovic aus wenigen Metern drüber, in der siebten Minute zielte Irvine knapp links vorbei und in der 15. Minute vergab Daschner per Kopf aus kurzer Distanz. Stattdessen führte der Regionalligist dann in der 19. Minute: nach Pass von Harouz versenkte Vicario das Leder flach im rechten Toreck.

In der 22. Minute verpasste das Heimteam die Erhöhung, als Mata den Querpass zu Nshimirimana verpasste. Auf der Gegenseite fiel in der 25. Minute dann der Ausgleich: ein flacher Freistoß von Smith landete abgefälscht in den Maschen. Der Favorit drängte nun auf die Führung, in der 36. Minute klärte Cirillo für den geschlagenen Keeper auf der Linie gegen Daschners Abschluss. Medic traf in der 40. Minute dann per Kopf, nach Smiths Freistoß war niemand beim Abwehrrecken – Spiel gedreht. Die Antwort folgte prompt: In der 42. Minute setzte sich Nshimirimana gegen Fazliji durch und bezwang Smarsch. Zur Pause war damit in einer spektakulären Begegnung wieder alles offen. Und es ging auch im zweiten Durchgang sehenswert weiter: In der 52. Minute zielte Cirillo auf das linke Toreck und Daschner kratzte das Leder gerade noch von der Linie. Die Hamburger führten in der 62. Minute dann wieder, nach Eggesteins Lupferversuch kam der gerade eingewechselte Otto mit dem Kopf dran und hatte aus kürzester Distanz keine Mühe. In der 74. Minute hätte Paqarada erhöhen können, aus 30 Metern landete sein direkter Freistoß aber nur am rechten Pfosten. In der 77. Minute geriet der Zweitligist dann in Unterzahl: Saliakas räumte Miyamoto grob ab und bekam Glattrot. Dann glich der Viertligist in der 80. Minute auch noch aus: Vicario brachte einen Freistoß direkt aufs Tor und überraschte damit Smarsch, der eine Flanke vermutet hatte. Der Schultz-Elf gelang aber noch der Lucky Punch: in der 90. Minute bugsierte Medic die Kugel nach Freistoß mit dem Rücken über die Linie. Kurz darauf war Schluss. Damit zieht St. Pauli etwas glücklich in die nächste Runde ein, Straelen scheidet nach großem Kampf aus. Im Parallelspiel unterlag zudem Viktoria Berlin dem VfL Bochum mit 0:3.

Foto: Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur

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