Die Bundeswehr steht scheinbar vor neuen Problemen: Einem Bericht zufolge fehlt Geld für fast 900 Dienstposten bei den Offizieren im kommenden Jahr. Folglich seien Beförderungen junger Bundeswehr-Studierenden zum Leutnant ebenso in Gefahr wie die mögliche Vertragsverlängerung von Spezialisten, die sich länger bei der Bundeswehr bleiben wollen, schreibt das Magazin „Business Insider“ unter Berufung auf mehrere Insider im Verteidigungsministerium.
Eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte dem Magazin: „Zu den nötigen Planstellen für etwaige Leutnantsbeförderungen setzen wir uns seit längerem intensiv beim für den Haushalt federführenden Bundesministerium für Finanzen (BMF) ein.“
Mit dem BMF stehe man „in einem konstruktiven Austausch über Lösungen, die nicht ausschließlich an eine Haushaltsaufstellung geknüpft werden müssen“. Sie bitte um „Verständnis, dass den Beratungen und Ergebnissen nicht vorgegriffen werden kann“, so die Sprecherin.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Feldjäger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Dürfte doch kein Problems sein, Geld zu beschaffen, um Offiziere bezahlen zu können Wenn der Haushalt kein Geld hat, so gibt es doch das Sondervermögen mit dem man die Schuldenbremse umgehen kann.
Wenn man Freiwillige für die Bundeswehr anwirbt, muss doch Geld vorhanden sein, um den Sold zu bezahlen. Wenn man die Freiwilligen bezahlen kann, kann man auch die Offiziere bezahlen. Irgendetwas passt da nicht zusammen.