Chefarzt machte Frauen mit Kokain gefügig – eine Frau starb nach dem Sex

Ein Arzt verwendete Drogen, um damit seine Partnerinnen für sexuelle Aktivitäten gefügig zu machen. Aber er schüttete die Drogen nicht einfach in ein Getränk sondern, versteckte das Koks an einer sehr ungewöhnlichen Stelle.

Er gehört zu den Menschen, denen man unter Umständen auf Gedeih und Verderb ausgesetzt ist. Spätestens wenn man unter dem Messer, narkotisiert und wehrlos auf dem Operationstisch liegt, ist Vertrauen das einzige, was hilft. Die Rede ist vom Chirurgen.

Ohne die Arbeit eines Chirurgen, wären so viele Operationen nicht möglich. Wie wichtig bei der Arbeit die Narkotisierung ist, scheint auch der Chirurg Andreas N. zu wissen. Mit seinen 42 Jahren ist er bereits Chefarzt und arbeitet in einer Klinik in Sachsen-Anhalt.

Nun steht der Mann vor Gericht, doch nicht wegen eines Kunstfehlers beim Operieren oder Diagnostizieren. Der schockierende Grund ist eine tote Frau und die Tatsache, dass Andreas N. diese Frau vergewaltigt und getötet hat.

Die Anklageschrift besagt, dass der Chefarzt bei seinem Versuch die 38-jährige Frau gefügig zu machen, ihr Drogen verabreichte und sie dabei an einer Überdosis starb.
Der Chirurg hatte eine ganz spezielle Masche, um Frauen gefügiger für ihn zu machen. Denn er verabreichte den Frauen Koks heimlich über seinen Penis. Dabei steckte er das Rauschmittel unter seine Vorhaut.

Im Falle von Yvonne M. ging dieser Plan aber deutlich schief. Die 38-jährige Frau überlebte den Geschlechtsverkehr mit dem Chefarzt nicht. Auch bei ihr versteckte Andreas N. die Droge an seinem Penis, die Frau ahnte jedoch nichts von dem Koks. Noch während dem Sex bekam Yvonne M. plötzliche heftige Atemnot und brach zusammen. Die Frau starb an einer Überdosis.
Der Prozess gegen den 42-jährigen begann am Freitag und stellte bereits am Anfang schreckliche Details über den Chefarzt dar. So wurde erklärt, dass der Arzt seit längerer Zeit ein Verhältnis mit der Friseurin Yvonne N. Sie vertraute ihm blind und hörig. Yvonne’s beste Freundin sagte im Zeugenstand aus: “ Yvonne wollte ihren Mann für N. verlassen. Er war für sie ihr Christian Grey aus Fifty Shades of Grey.“

Die Oberstaatsanwältin Eva Vogel erklärte: „Er hat das Kokain verabreicht, um ungehindert weitere Sexpraktiken durchführen zu können.“

In manchen Fällen, so die Anklage, verteilte der Arzt die Droge beim Vaginal-, Anal- und Oralverkehr auf seinem Glied. Auch die alte Methode wandte er an und kippt den Frauen heimlich die Droge in ein Glas Sekt, vor dem Geschlechtsverkehr. Die Folgen waren fatal, eine Frau verursachte im Drogenrausch zwei Autounfälle, eine andere erlitt Nervenzuckungen und wurde bewusstlos.
Der Angeklagte Andreas N. sagte bisher noch kein einziges Wort zu den Vorwürfen.