Der digitale Impfpass kommt – das müssen Sie darüber wissen

Der digitale Impfpass kommt sicher. Schon in wenigen Wochen soll das Dokument bereitstehen. Es soll viele Neuerungen mitbringen und Geimpften Freiheiten ermöglichen, die aus Gründen der Pandemiebekämpfung vielen Menschen verwehrt sind.

Die EU-Staaten fanden eine Einigung bezüglich des digitalen Impfpasses. Das sogenannte „Grüne Zertifikat“ soll unter anderem die Reisefreiheit zurückbringen. In Deutschland steht das digitale Dokument bereit in den Startlöchern. Es soll Impfpass, Testbescheinigung und Genesungszertifikat in einem Dokument vereinen und digitalisieren.

Was steht da drin?
Mit dem grünen Zertifikat kann die Trägerin oder der Träger ggf. bescheinigen, dass

  • bereits der volle Impfschutz gegen Covid-19 vorliegt (Impfpass)
  • dass ein aktuelles, negatives Testergebnis vorliegt (Testbescheinigung)
  • dass er oder sie bereits eine Infektion durchgestanden hat, also eine natürliche Immunität vermutbar ist (Genesungszertifikat)

Wozu brauche ich das?
Anwendungsfälle für das grüne Zertifikat gibt es viele. Denkbar ist, dass es in Restaurants, im Kino oder beim Einkaufen vorgezeigt werden muss. Auch Auslandsreisen ohne Quarantäne können evtl. möglich werden. Wie genau der digitale Impfpass zur Anwendung kommt, steht noch zur Diskussion. Dies steht und fällt mit der Entscheidung über Sonderrecht für Geimpfte in Europa, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Die Bundesregierung prüft konkrete Pläne noch. Eine Entscheidung wird frühestens Anfang Juni erwartet. Ende Juni will die EU das Zertifikat einführen.

Muss sich dann jeder impfen lassen?
Nein. Die Bundesregierung schließt eine Impfpflicht weiterhin aus. Deswegen heißt das Dokument auch grünes Zertifikat und kann nicht nur als Impfpass sondern auch als Testbescheinigung oder Genesungszertifikat verwendet werden. Mit Hilfe dieser Bescheinigungen sollen Nicht-Geimpfte gleichwertig berechtigt werden, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Welche Daten werden darin angezeigt?
Auf ausdrücklichen Wunsch der EU sollen alle Daten im grünen Zertifikat verschlüsselt dargestellt werden. Details zur Impfung werden über einen QR-Code und eine Signatur hinterlegt. Dasselbe gilt für Testergebnisse oder das Genesungszertifikat, das nach überstandener Corona-Infektion ausgestellt wird.

Brauche ich dafür ein Smartphone?
Da nicht jeder Mensch ein Smartphone besitzt und die Geräte keine 100-prozentige Zuverlässigkeit bieten, wird es parallel zum digitalen Impfpass ein Papierdokument geben. Nach Vorgabe der EU sollen Verbraucher nach Abschluss der zweiten Impfung ein entsprechendes Dokument erhalten. Dies soll jedoch lediglich einen Barcode enthalten, der gescannt werden kann, um die digitalen Daten abzurufen.

Auch der alte, gelbe Impfpass bleibt vorerst erhalten. Damit können Verbraucher weiterhin ihren Impfstatus kenntlich machen.

22 Kommentare

  1. Dazu müssten sich alle EU-Staaten bereit erklären, alle Parameter zu vereinheitlichen.
    Wie das in der EU aussieht, kennt man ja……
    Ist wieder so eine Nebelkerze vom Ministerium des Pharma – Jens und seiner Mutti.

    1. Wieder ein neues Dokument…….. ich raff es irgendwie nicht, aber auf einer anderen Ebene.
      Ich habe seit 5 Jahren eine 64-GiB-micro-SD-Karte in meine uralt-Galaxy S8, dieses Chiplein kostete nichtmal 20€. Okay – ich ziele auf diese Karte. Nen winziger Chip, der 64 Gigabyte Daten speichern kann.
      Auf unter einem GB bekommt man ein Ganzkörper-Computertomogramm samt der notwendigen Darstellungssoftware für ein Windows- oder linuxbasiertes OS unter.

      Warum zum Geier wird solch ein Chip nicht auf einer Krankenversicherungskarte untergebracht? Da könnte dann tatsächlich ALLES rauf, was man jemals benötigen könnte, egal ob für Arzt oder andere Zwecke. Je nach Anwendungszweck bräuchten entsprechende Datensätze nur passend codiert sein, damit beispielsweise ein Arzt den kompletten Gesundheitsstatus bekommt, das Ladengeschäft aber nur den Impf- oder Infektionsstatus.
      Und das bitte aber nicht irgendeine Firma für 2- oder 3stellige Millionsummen programmieren lassen, sondern nen Programmier-Studenten im dritten Semester für nen ausreichendes Taschengeld, dass dürfte dann besser programmiert sein und weniger steuerzahlerbelastend.

        1. Dies gehört sowieso geändert. Jeder sollte eine seiner Kasse haben. Über Sinn und Unsinn von Privaten, läßt sich eh streiten.

          1. In welchem Land gibt es „PKV“ ? Ist doch nur Abzocke. Als Privatversicherter zahle ich hochende Summen ab Renteneintritt und dann bleibt nicht mehr viel übrig! Es sollte eine Krankenversicherung geben und „Alle“ bisher davon „Verschonten“ sollten zahlen. Wer Sonderwünsche soll diese auch extra bezahlen.

  2. Es ist gelogen.Selbst nach der zweiten Impfung kann man noch an gesteckt werden und man kann andere anstecken.Es ist nicht erwiesen das man vollkommen immun ist.Selbst Genese sind nicht immun.Auch schützt die Impfung nicht vor Mutationen.Ich komme aus dem Gesundheitswesen.Ich weiß von was ich rede.Man gibt falsche Hoffnungen und klärt die Menschen nicht auf.Man sagt nichts über die Spätfolgen der Impfungen..

    1. „Sie kommen aus dem Gesundheitswesen“. Bei den vielen Fehlern in Ihrem Text gehe ich nicht davon aus, dass Sie im Gesundheitswesen eine merkliche Rolle spielen. Aber vielleicht outen Sie sich genauer: Welche Rolle spielen Sie im Gesundheitswesen.
      Nebenbei: Dass eine Impfung davor schützt, dass Viren Mutationen entwickeln: Auf so eine Idee muss man erst mal kommen…

      1. Auf welche Fehler weisen Sie Schlaumeier Johannes hin? Sein Text ist einwandfrei! Vielleicht sind Sie der Deutschen Sprache selbst nicht mächtig?
        Außerdem meint er nicht, dass Impfungen davor schützen, dass Viren Mutationen entwickeln, sondern dass man nicht weiß, ob die Impfungen auch bei Mutationen helfen!

    2. Sie kommen aus dem Gesundheitswesen und geben einen so seltsam undifferenzierten Kommentar von sich. Welche Spätfolgen meinen Sie, die nicht kommuniziert werden?
      Wiederansteckung bei Genesenen (Genese ist was anderes) ist bekannt, aber sehr selten, so dass es kaum eine Rolle spielen dürfte. Und 100%ig ist außer dem Tod sowieso nichts im Leben.

  3. Also für mich hört sich das alles an wie vor langer Zeit. Dieser neue Slogan „Impfen macht frei“. Ich finde das erschreckend.

    1. Klar, ob ich damals im KZ gelandet bin oder heute zeitweilig Vorteile durch eine Impfung habe bzw. nicht habe, ist ja durchaus vergleichbar. Solche Assoziationen finde ich erschreckend.
      Herr, bitte lass Hirn regnen!

  4. Welche Drogen waren denn bei diesem Beschluss im Spiel?
    Es kann doch nicht verlangt werden, dass ein Jeder/ eine Jede und evtl auch ein Jedes (damit die hohlen Gender-Freaks zufrieden sind) ein Mobiltelefon, geschweige denn ein Smartphone besitzt, um diese neue „big brother-Masche“ mitzuspielen.
    Eher wird es höchste Zeit für gemeinschaftliche Klagen gegen die Regierung(en) wegen Verstoßes gegen die Menschenrechte/ Verfassung(en)!!!

    1. Bevor Sie solch einen Mist schreiben, sollten Sie mal genau lesen: da nicht jeder ein Smartphone besitzt, gibt es den Ausweis auch in Papierform!!! Lesen können hilft!!

  5. „Impfen macht frei“ – Damals war es „Arbeit macht frei“ Die dunklen Zeiten sind zurück und das debile klatschende Volk auch!

    1. „Arbeit macht frei“ hat historisch gesehen einen kaum vergleichbaren Hintergrund. Den müssten Sie schon genauer erklären.
      Dass die dunklen Zeiten zurück sind, zeugt auch nicht gerade von großen Geschichts- und Politikhintergrundwissen. So stark ist die AfD auch nicht, dass die Nazis wiederkommen.

  6. Hallo – Freunde der Nacht.
    Bitte seit froh, das unsere Politiker ( unter Mithilfe sehr vieler gut bezahlter Berater ) einen Weg suchen, die von uns allen gewünschte Normalität wieder zu erlangen. Das Thema Menschenrechte ist generell ok, aber ist die Vernunft und das logische Denken in vielen Fällen nicht vorhanden, müssen
    alle Anderen darunter leiden. Nur gemeinsam und dies am besten global , kommen wir aus diesem irren Kreislauf wieder heraus. Ich wünsche mir klare und logische Regeln, die von allen akzeptiert werden können und keine Politiker mit Profilneurose die mit Ihren Hintern alles umhauen was andere mühsam aufgebaut haben.

  7. Oh nein, was für ein Theater wegen e i n e r Sache (Smartphone oder Papier) …
    und das viele Gemeckere über die Regierung und deren Beschlüsse.
    Kein Politiker hat auf diesem Gebiet seinen Bachelor, Master etc. gemacht,
    nur noch mal zur Erinnerung: das Virus hat sich WELTWEIT eingenistet ! ! !

  8. Ich bin fassungslos aber nicht sprachlos:
    Verleugner wissenschaftlicher Erkenntnisse, Politikerhasser, Geschichtsfälscher, gewaltverherrlichende Unethikproleten oder ganz einfach Dummgebliebene schüren Zwietracht, hetzen und geifern zielgerichtet von rechts außen in die Mitte der Gesellschaft und gegen Anstand und Menschlichkeit. Sie zündeln an der Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung unseres Landes.
    Pfui Deibel!

  9. Hallo reinhard .
    ……….heutige Politiker ? Sag mir nur einen auf Deiner Liste !
    Selbst Diktatoren wie Erdogan oder Putin bzw. unsere „Freunde aus China“ die über Leichen gehen,
    haben zum Glück nicht die Macht und das Potenzial einen Adolf Hitler den fragwürdigen Rang des absoluten Fehlgriffs der Weltgeschichte streitig zu machen. Dieser Tyrannen bleibt hoffentlich für
    immer EINMALIG !

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