Deutscher Wetterdienst warnt wieder vor Starkregen

Der Deutsche Wetterdienst sieht am Wochenende wieder schwere Gewitter aufkommen. Dieses Mal fallen sie zwar bei weitem nicht so stark aus, wie vergangene Woche. Allerdings könnten sie die Lage in den bestehenden Katastrophenregionen verschlimmern.

Vom Ozean zieht ein neues Tiefdruckgebiet über den Westen Europas. Das Tief namens „Dirk“ bringt am Wochenende Schauern und Gewitter nach Deutschland. An einzelnen Stellen erwartet der Online-Dienst „wetter.net“ Starkregen mit 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter.

Die erwartete Regenmenge entspricht nur einem Zehntel von dem, was zuvor die Flutkatastrophen verursacht hat und ist damit als normal einzuordnen. Der Unterschied liegt darin, dass die Gewitter von „Dirk“ schnell weiterziehen, wohingegen „Bernd“ dauerhaften Starkregen verursachte, der sich nur langsam fortbewegte und deshalb teilweise extreme Wassermassen zurückließ.

Aber die jetzt vorhergesagten Unwetter sollen ausgerechnet wieder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz treffen und damit möglicherweise auch bestehende Katastrophenlagen. „Jeder Liter, der gerade in den Katastrophengebieten herunterkommt, ist einer zu viel“, stellte der diensthabende Meteorologe vom DWD auf Anfrage der „Bild“-Zeitung klar. Außerdem können die neuerlichen Gewitter lokal „sehr heftig“ ausfallen. Hagel und Sturmböen seien möglich. Man kann erahnen, was passiert, wenn die mit Müll und Schutt übersäten Orte von einem Sturm heimgesucht werden. Leider könne man derzeit noch nicht vorhersagen, wo genau Sturm und Schauer zu erwarten sind, heiß es vom DWD.

Der private Wetterdienst „Kachelmannwetter“ sieht die kommenden „Gewitterstraßen besonders im Süden“. In den Katastrophengebieten erwartet er „keine besorgniserregenden Mengen“. Aber auch Kachelmannwetter schreibt: „Anders als die großen Regenmengen in der Eifel vergangene Woche, können Gewitter nicht zu 100% ortsgenau vorhergesagt werden.“

Gemäß DWD werde der Wetterwechsel von Freitag auf Samstag geschehen. Am Freitag soll der Westen Deutschlands noch sonnig bleiben. Dies sei noch immer Hoch „Dana“ zu verdanken. Am Samstag werde dieses von „Dirk“ verdrängt. Es ziehen dann Wolken in Rheinland-Pfalz und im Saarland auf. Von der Eifel her werde dann der Regen beginnen, erläuterte eine Sprecherin vom DWD. Im Laufes des Nachmittags werden diese sich ausbreiten. Die Gewitterlage bleibt bis Sonntag bestehen.

Im Osten und Südosten Deutschlands besteht unterdessen eher das Risiko von Hitzewarnungen. Die Oberlausitz und Niederbayern erreichen am Samstag Höchstwerte bis 31/32 Grad. Vor allem im Raum Berlin/Brandenburg knallt die Sonne richtig.

3 Kommentare

  1. Irgendwann wird wohl überhaupt niemand mehr von diesen Warnungen Notiz nehmen wollen, weil solche Wetterphänomene schlichtweg Normalität sein werden. Der Begriff Unwetter scheint schon jetzt überholt zu sein, jedenfalls solange kein Tornado inbegriffen ist.

  2. Das Wetter droht, die Hitze ist unerträglich ,es droht ,es droht ,es droht Starkregen ,wird es wieder Winter ,dann droht extreme Kälte, ungewöhnlich heftige Schneefälle , wir können es nicht genau voraussagen ,aber wir müssen uns auf heftige Wetterkapriolen einstellen , das alles ist kein Wetterbericht ,das ist Verängstigung und unwissenschaftliche ideologische Einschüchterung und Verängstigung ,um die CO2 und Klimalüge weiter voran zu treiben !

    1. Die Menschen in dem kürzlich von Hochwasser stark beeinträchtigten Landkreis Ahrweiler sind diesbezüglich höchstwahrscheinlich anderer Ansicht.

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