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E-Auto Schocker: Unerwartete Kosten steigen

Autos, die keine fossilen Brennstoffe verbrauchen, sind wohl der Weg in die Zukunft, aber hier und jetzt offenbaren E-Autos einige ernsthafte Nachteile, die ihre Besitzer schockieren werden. Es wird jetzt deutlich, dass der Besitz von E-Autos mit Kosten verbunden ist, die nicht sofort offensichtlich sind.

Der Besitz eines E-Autos soll einfach sein. Bei einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug fallen praktisch keine Wartungskosten an: Es braucht weder Motoröl noch fehleranfällige Kraftstoffsensoren und Abgasanlagen. Selbst Bremsbeläge werden durch die Generatorbremsung geschont und andere Verschleißteile eines Verbrennungsmotors gibt es bei Tesla und Co. nicht.

Allerdings müssen sich E-Auto-Besitzer darauf einstellen, an anderer Stelle mehr zu zahlen. Wie der Focus berichtet, bereiten sich die Autoversicherer darauf vor, ihre Prämien für E-Autos deutlich zu erhöhen. Teslas sind davon besonders betroffen. Der Grund: Wenn ein Elektroauto in einen Unfall verwickelt ist, wird es eher abgeschrieben als repariert.

Ein E-Auto, das in einen schweren Unfall verwickelt ist, kann aufgrund der Explosionsgefahr sowohl für die Insassen als auch für die Rettungskräfte eine Gefahr darstellen. Erst vor wenigen Wochen haben wir über einen Tesla berichtet, der in NRW nach einem Unfall explodiert ist. Das hat die Versicherungsprämien für E-Autos bereits in die Höhe schnellen lassen.

Doch die Prämien werden wohl noch weiter steigen: Das liegt vor allem an den hohen Kosten für den Batteriewechsel. Dieser ist aufgrund der Integration in die Fahrzeugstruktur nicht einfach. Die Batterie ist das teuerste Bauteil eines Elektroautos, aber aufgrund der vielen Sensoren ist selbst der Austausch der Windschutzscheibe bei einem Tesla wesentlich teurer. Das macht die Reparatur von E-Autos höchst unrentabel.

Aufgrund des jüngsten Anstiegs der Strompreise ist der Betrieb eines E-Autos in Europa auch nicht mehr zuverlässig günstig. Der britische Kfz-Dienstleistungskonzern RAC berichtet, dass im Vereinigten Königreich die steigenden Preise für öffentliche Schnellladestationen dazu führen, dass der Betrieb eines Elektroautos teurer ist als der Betrieb eines vergleichbaren Modells mit Verbrennungsmotor über die gleiche Strecke. Die Gruppe warnt davor, dass dies “potenzielle Besitzer von Elektroautos vom Umstieg abhalten könnte”.

Kommentare anzeigen

  • und das beste kommt nach ca. 6 Jahren wenn die Batterie an Kapazität verliert, dann geht das Auto sowieso auf den Müll da es weniger wert ist wie die Batterie kostet.

  • Kann ich nur bestätigen: die Lebensdauer bei einem E-Bike-Akku liegt auch nur bei
    6 - 7 Jahren. Da kann es passieren, daß der Original-Tauschakku in der gleichen Bauform
    garnicht mehr lieferbar ist (selbst erlebt). Bleibt nur ein Nachbau, der erfahrungsgemäß
    nicht so lange lebt...

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Kai Degner