Ekelerregend & gefährlich: Millionen von Touristen wird 2026 der Urlaub verdorben

Die Auswahl an Urlaubszielen wird schon jetzt immer begrenzter. Und nun kommt eine Nachricht, die jeder Urlauber fürchtet: Eine entsetzliche Plage überrollt mehrere der beliebtesten und schönsten Strände der Welt.

Kilometerlange Sandstrände, ein glitzerndes blaues Meer – der Stoff, aus dem Traumurlaube gemacht sind. Doch für viele Urlauber droht der diesjährige Urlaub nun zu einem Albtraum zu werden.

Schreckliche Plage bedroht Strände
Mehr als 20 Millionen Besucher reisen jedes Jahr an die Karibikküste Mexikos: Die Strände von Cancún, Playa del Carmen, Tulum und Cozumel sind weltberühmt. Doch nun schlagen Forscher Alarm: Eine schreckliche Plage hat die schönen Küsten erreicht.

Allein in Playa del Carmen werden in diesem Jahr über 60.000 Tonnen von Sargassum erwartet: Schon jetzt türmt es sich an vielen Stellen entlang der Küste zu einer stinkenden braunen Masse auf, durch die Besucher waten müssen, um schwimmen zu können. Und das Schlimmste steht noch bevor.

Das Besorgniserregende ist nämlich: Es ist erst März. Historisch gesehen dauert die Sargassum-Saison – in der sich im Atlantik große Sargassum-Teppiche lösen und an der Meeresoberfläche treiben – von April bis etwa Oktober, wobei die spätere Jahreszeit, wenn das Wasser am wärmsten ist, die schlimmste Zeit darstellt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung prognostizieren Forscher, dass 2026 die höchsten jemals gemessenen Mengen an Sargassum auftreten könnten.

Sargassum: Ein Albtraum für die Tourismusbranche
Für Regionen, die vom Tourismus leben, sowie für die Urlauber selbst ein wahrer Albtraum: eine wogende braune Masse, die Buchten und Lagunen vollständig füllt und riesige, stinkende Haufen an den Stränden bildet.

Auf dem Meer treibend sind Sargassum-Algen jedoch eine wichtige Kinderstube für viele Krebstiere und kommerziell wertvolle Fischarten. Sargassum gab es schon immer, auch entlang der Küsten – doch nun haben laut den Forschern steigende Wassertemperaturen und Nährstoffverschmutzung durch die Landwirtschaft dieses explosive Wachstum verursacht. Und der Segen hat sich für die Ökosysteme in einen Fluch verwandelt, da die dichten Algenmatten in Küstennähe Korallenriffe und andere Meereslebewesen ersticken.

Angeschwemmte Sargassum-Matten stellen zudem eine akute Gefahr für den Menschen dar: Der Geruch von faulen Eiern wird durch Schwefelwasserstoff und Ammoniak verursacht, die Kopfschmerzen, Hautreizungen, Augenprobleme und schwere Atemwegsbeschwerden verursachen können. Es ist äußerst ratsam, sich nicht in der Nähe großer Ansammlungen von Sargassum aufzuhalten! Urlauber sollten zudem größte Vorsicht walten lassen, wenn sie durch Sargassum-Algen waten oder darauf treten, da diese Fragmente von stechenden Organismen wie Quallen und Feuerkorallen sowie Seeigeln enthalten können. Das Tragen von Strandschuhen wird daher dringend empfohlen.

Sargassum auch anderswo gefürchtet
Und nicht nur in Mexiko ist die Besorgnis über die bedrohliche Sargassum-Plage groß. Auch anderswo in der Karibik sind Ansammlungen möglich. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, gibt es derzeit drei große Sargassum-Algenkonzentrationen: im östlichen und westlichen Atlantik sowie in der westlichen Karibik. Das bedeutet, dass neben Mexiko auch andere Orte in der Karibik, wie Belize und Honduras, sowie auch die Vereinigten Staaten stark betroffen sein könnten.

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Oskar Herbert