Flugzeug kracht in Pakistan in ein Wohngebiet

Ein Passagierflugzeug mit 99 Personen an Bord ist in Pakistan in ein Wohngebiet gestürzt. Das Flugzeug ist nach Angaben der Luftfahrtbehörde des Landes am Freitag in der Nähe der Stadt Karatschi in einem Wohngebiet abgestürzt.

Neben den Passagieren waren an Bord der Maschine der Pakistan International Airlines auch acht Mitglieder der Crew gewesen. Zum Zeitpunkt des Absturzes befand sich der Airbus A320 gerade im Landeanflug auf den internationalen Flughafen von Karatschi.

Auf ersten Aufnahmen, die vom Absturzort zu sehen sind, sind ein verwüstetes Wohngebiet und dunkle Rauchwolken zu sehen. Das Gebiet wurde von der Polizei und dem Militär abgesperrt. Aufnahmen von Fernsehsendern zeigen auch Krankenwagen, die zur Unglücksstelle geeilt sind. Noch gibt es keine offiziellen Angaben über die Zahl der Opfer.

Der Inlandsflug mit der Flugnummer PK8303 kam aus dem Nordosten des Landes, wo die Maschine in Lahore gestartet war. Nach ersten Angaben passierte der Absturz um 14.45 Uhr Ortszeit, 11.45 Uhr deutscher Zeit.

Erst vor wenigen Tagen war der Flugbetrieb in Pakistan wieder aufgenommen worden. Dieser war im Zuge der Corona-Pandemie vorübergehend eingestellt worden. Viele Menschen reisen derzeit wegen des bevorstehenden Festes Eid al-Fitr zum Ende des Ramadan aus dem gesamten Land in ihre Heimatorte.

Update Mittlerweile wurde von den pakistanischen Behörden mitgeteilt, dass alle 107 an Bord gewesenen Passagiere bei dem Absturz ums Leben gekommen sind. Bislang sind am Boden mindestens 15 Verletzte aus den Trümmern geborgen und in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Anwohner und Augenzeugen hatten berichtet, dass die Maschine dreimal versucht hatte, auf dem internationalen Flughafen zu landen. Der Chef der Fluggesellschaft Arshad Malik berichtet, dass der Pilot beim Landeanflug dem Tower von technischen Problemen an der Maschine berichtet habe.

Pakistans Premierminister Imran Khan drückte den Opfern und Familien unterdessen sein Beileid aus. Auf Twitter schrieb er: „Schockiert und betrübt über den PIA-Absturz.“

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