FSB-Insider berichtet: Russland kurz vor Bürgerkrieg und Machtwechsel

In Russland braut sich offenbar ein Machtwechsel zusammen. Das geht aus E-Mails eines FSB-Whistleblowers hervor. Demnach wird Putin durch Vertraute in den eigenen Reihen bald entmachtet.

Die Macht von Russlands Präsidenten Wladimir Putin könnte schon bald ein jähes Ende finden. Das behaupten US-amerikanische Medien mit Bezug auf eine Quelle der Non-Profit-Organisation „Wind of Change Research Group“.

Die Information stammt von geleakten E-Mails eines Whistleblowers im russischen Geheimdienst FSB. Demnach arbeiten zwei von Putins engsten Vertrauten an einem Machtwechsel. Beide sind keine Unbekannten: Im Fokus der FSB-Beobachtungen stehen Ramsan Kadyrow und Jewgeni Prigoschin. Kadyrow ist oberster Befehlshaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien. Prigoschin ist der Gründer der russischen Söldner-Organisation Wagner.

Der FSB-Whistleblower rechnet mit Unruhen in Russland. Prigoschin bereite seine Leute bereits auf „Terror im eigenen Land“ vor. Kadyrow übt seinerseits unverhohlen Kritik gegen Putins Entscheidungen im Ukraine-Krieg und positioniert sich damit als alternativer Kriegsstratege.

Aus den geleakten E-Mails geht hervor, dass der FSB mit vermehrten Provokationen durch die beiden Putin-Vertrauten rechnet. Auf der Agenda von Prigoschin und Kadyrow stehe es, das Vertrauen in den FSB zu zerstören. Beide arbeiteten an einer Stimmung, die den FSB als unfähig dastehen lasse, “die Situation im Land zu kontrollieren“. Weiter schreibt der FSB-Insider: „Wenn alles nach Prigoschins Szenario abläuft, werden wir sowohl die Kontrolle als auch das Land verlieren“.

Auch das “Institute for the Study of War” beobachtet seit Wochen, dass Prigoschin und Kadyrow versuchen, ihre Machtpositionen in Russland auszubauen. Besonders gefährlich für Putin: Beide fielen zuletzt vor allem durch Geschlossenheit auf. Die beiden verbindet auch ein gemeinsames Risiko. Offenbar schwindet derzeit ihre Notwendigkeit für Putin und damit die Basis ihrer aktuellen Machtpositionen.

Kadyrow übt bereits offen Kritik an Putin. Er bemängelte, dass der Präsident ukrainische Regionen annektiert habe, bevor sie militärisch komplett unter Kontrolle standen. Dies habe Chaos verursacht, so der Tschetschenen-Chef. Prigoschin feuerte in eine ähnliche Richtung. Er kritisierte den von Putin in der Ukraine eingesetzten Generaloberst Alexander Lapin. Der russische Präsident ließ Lapin daraufhin fallen. Politische Analysten sahen dies als „Bauernopfer“, wodurch Putin einer Diskussion über seine eigenen Fehlentscheidungen entging.

Neben den Umbrüchen in den eigenen Reihen, arbeitet auch die Opposition unverhohlen an einem Machtwechsel. Anfang November trafen sich 65 Vertreter von Widerstandsgruppen in Polen. Das Tagungsthema ließ keinen Zweifel offen, wo die Absichten hingehen: „Russland ohne Putin“.

6 Kommentare

    1. Mist … keiner reagiert auf mein dummes Gesabbel … Na gut, dann gehe ich eben zum Amt und hole meine Stütze …

      1. Sie machen es sehr ungeschickt und dem falschen Namen dazu!!! Scheinbar haben Sie keine Arbeit. Verständlich. Für mich sind Sie einfach Selenskyj, also Betroffener.

  1. Hallo Kommentatoren die US-amerikanischen Medien wissen besser Bescheid über die Russen als über ihre eigenen Leute!!!! Bevor Putin gestürzt oder- und für TOT erklärt wird ,ist ihr JOE BIDEN schon weg von der internationalen Bühne. So wie Ukrainische Raketen aus versehen in Polen eingeschlagen sind ,soviel Beachtung sollte man dieser Berichterstattung vom bevorstehenden Machtwechsel in Russland auch schenken ,keinen.

  2. Nur gut, dass hier ALLE namentlich genannt werden. So funktioniert ein Putsch bestimmt!!!
    Und solange Selenskj nicht auch geputscht wird, wird es sowieso keine Ruhe geben….

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert