Großbrand in Teslas Gigafactory in Grünheide

Die Feuerwehr ist zu einem Großbrand in der Tesla Gigafactory in Grünheide ausgerückt. Nach Angaben der Ermittler ist die Ursache noch nicht geklärt. Über 50 Feuerwehrleute aus der Umgebung waren im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch Stunden später rauchen noch einige Stellen.

Ein Drohnenvideo zeigt das Ausmaß des Brandes und der Schäden auf dem Gelände der Tesla Gigafactory in Grünheide. Über 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Es wird vermutet, dass das Feuer in einem riesigen Stapel von Pappe und Plastik entstand, der an der Seite der Fabrik gelagert wurde.

Ein Sprecher der Regionalleitstelle Oderland bestätigte gegenüber “T-Online”, dass rund 800 Kubikmeter Pappe in Brand geraten waren, die eigentliche Brandursache aber noch nicht feststeht. Das Feuer konnte am Montag im Laufe des Tages weitgehend unter Kontrolle gebracht werden, doch nun wächst die Sorge, dass der Schaden über die umliegenden Gebäude hinausgeht.

“Völlige Vernachlässigung von Schutzmaßnahmen”, so die Ansicht von zwei örtlichen Bürgerinitiativen. Sie sind der Meinung, dass beim Bau und der Ausstattung der Fabrik wesentliche Schutzmaßnahmen zur Abschirmung des Grundwasserleiters vernachlässigt wurden, um Tesla einen schnelleren Produktionsstart zu ermöglichen.


Die Anwohner befürchten, dass im Falle einer Katastrophe giftige Chemikalien in das Grundwasser gelangen könnten. “Dieses Ereignis reiht sich ein in eine Vielzahl von Vorfällen, die eine Gefahr für das Grundwasser im Wasserschutzgebiet darstellen”, erklärte Sprecherin Manu Hoyer.

Auf dem Video ist deutlich zu sehen, dass die Pappe und die Kunststoffe nicht in einem Bereich gelagert wurden, der für den Fall eines Brandes abgeschirmt war. Zwar war der Untergrund, auf dem die Kartonstapel ruhten, betoniert, aber das Gelände direkt daneben war unbefestigt, so dass Schadstoffe aus dem Löschvorgang ins Grundwasser gelangen konnten.

Den besorgten Bürgern zufolge ist dies nicht der erste Brand in der Tesla Gigafactory und nicht das erste Mal, dass Chemikalien aus den Anlagen ins Grundwasser gelangt sind. “Die Umweltmaßnahmen sind dort nicht getroffen worden”, sagte Hoyer. “Es ist alles nur Stückwerk.”

5 Kommentare

  1. noch ein sinnloses Ergebnis der alten Regierung – diese Fabrik ist vollkommen unnötig und umweltschädlich – hätte erst gar nicht gebaut werden dürfen.

  2. Ein trostloser Anblick! Umweltzerstörung durch einen der reichsten Männer der Welt. Und da schafft er es nicht einmal, die Umgebung wieder zu bepflanzen und den Müll richtig zu sichern! Nur schnell ein paar Container aufstellen, viel Wasser verbrauchen, Auto-Produktion für eine Hand voll Superreicher. Unmengen an Sondermüll produzieren, durch die vielen Batterien…
    Wenn ich Musk heißen würde, würde ich mich in Grund und Boden schämen.
    Und unsere hirnlosen Politiker haben so etwas genehmigt!!! Eine Schande für Deutschland!!!
    DIE brauchen das Wort Umwelt- und Klimaschutz überhaupt nicht mehr in den Mund nehmen!!
    Wie viel Schmiergeld haben unsere Politiker wohl erhalten, dass sie solch einen Schandfleck genehmigt haben?????

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