Gutachten: 3G-Regel nicht umsetzbar

Jetzt steht es fest: Das umstrittene 3G in Bahnen kommt offenbar doch nicht. Ein von Verkehrsminister Andreas Scheuer durchgeführtes Prüfverfahren ist zu dem Entschluss gekommen, dass die 3G-Regel in Bahnen nicht umsetzbar ist.

Erst jetzt wurde aber offenbar klar, dass Merkel die 3G-Regel auch in Zügen umsetzen wollte. Demnach hätten nur jene Leute mit dem Zug fahren dürfen, die getestet, geimpft oder genesen sind. Nach internem Bekanntwerden dieser Pläne hatte sich Scheuer sofort an die Prüfung gemacht und nun die Ergebnisse veröffentlicht.


Die Ministerien für Verkehr, Gesundheit und Inneres stellen sich nun geschlossen gegen den Plan der scheidenden Bundeskanzlerin. Explizit aus dem Verkehrsministerium wollte man auf Nachfragen jedoch keinen Kommentar abgeben.
Auch in einem Schreiben der Unions-geführten Ministerien von Gesundheitsminister Jens Spahn heißt es zu der angestrebten 3G-Regel in Zügen, dass diese „praktisch nicht durchführbar“ seien. „Fahrgäste werden nicht beim Einstieg kontrolliert und müssen sich (…) nirgendwo registrieren bzw. einen festen Sitzplatz reservieren. Eine Kontrolle beim Einstieg ist aufgrund der kurzen Haltezeiten ausgeschlossen. Auch während der Fahrt findet bereits heute weder im Fern- noch im Nahverkehr eine vollständige Kontrolle von Tickets statt.“

Selbst wenn man punktuelle Kontrollen in Zügen anstrebe, könnten „Verstöße gegen eine 3G-Regelung nur mit Unterstützung der Bundespolizei und/oder des Sicherheitspersonals der Bahnen begegnet werden.“

Das bedeutet, dass sowohl die Bundespolizei als auch die Sicherheitsdienste die Kontrollen in den Zügen durchführen müssten. Und das könnte schlichtweg nicht flächendeckend gewährleistet werden, weil dafür das Personal fehlt.
Das Fazit deswegen: „Die Einführung einer 3G-Regelung, die offensichtlich nicht oder jedenfalls nur sehr eingeschränkt kontrolliert und damit durchgesetzt werden kann, läuft ins Leere.“

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14 Kommentare

  1. Zum Glück! Diese Merkel gehört weg seit langem! Eine richtige Stasi Funktionärin! Sie hat lang genug Deutschland und ganz Europa schlimm wenn nicht irreversibel geschadet!

  2. Wenn sich die Frau Merkel einmal in einen Zug gesetzt hätte und nicht nur mit einem Hubschrauber oder einem Auto mit eigenem Chauffeur unterwegs ist, dann hätte sie sich an alle zehn Finger ausrechnen können, dass das nahezu unmöglich ist.

  3. Bin mal gespannt, was Frau Merkel noch alles in ihren letzten Tagen so einfällt. Wenn es um Sanktionen gegen das eigene Volk geht, dann ist sie darin immer sehr motiviert.
    Was aber noch spannender ist, ist das, was sie schon alles für die nahe Zukunft eingefädelt hat. Wir werden es merken….

  4. gut, dass sie bald weg ist.
    Jeder normale Mensch kann sich vorstellen, dass dieser Vorschlag nicht realisierbar wäre – langsam aber sicher handelt es sich bei ihren Vorgaben nur noch um Schikane bzw. Drangsalierung

  5. Hallo Veronika Rapp,
    bei diesem Thema kommen Sie aber mal in Fahrt, jedoch leider wiederholen sich. In diesem Fall hätte ein Post genügt.

  6. Möchte gern mal wissen, was die Herrschaften, die hier
    so fehement meckern und austeilen (und vor allen Dingen
    alles besser wissen), gegen Corona (oder andere Pandemien)
    unternehmen würden??? Wahrscheinlich gar nichts. Wird
    schon werden. Ist bisher ja auch immer alles gut gegangen.

    1. Am Sonntag, den 26. September 2021 können alle etwas unternehmen, nämlich die richtige Partei in die führende Rolle der Bundesregierung wählen. 💚
      Und wer nicht bis dato warten möchte, kann selbiges auch schon vorher per Briefwahl tun. 😁

  7. Was sollen ständig diese Beleidigungen? Niemand hat in dieser Diskussion Corona geleugnet. Und den SPD-Ausdruck Covidioten von Esken und Steinmeier ist mittlerweile auch umgekehrt anwendbar, was bereits medial klargestellt wurde.

    Es geht um die irrsinnig und nicht umsetzbare Forderung bei Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
    Und da hat sich bisher jeder, außer 2 Kommentatoren, daran gehalten.

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