Jugendliche vergewaltigen Kleinkind

An einem Strand in einer Gemeinde der Aborigine, den Ureinwohnern von Australien, soll ein fünfjähriger Junge von mehreren Kindern vergewaltige worden sein. Passiert ist die unfassbare Tat im Bundesstaat Queensland, die mutmaßlichen Täter sollen demnach im Alter von 10 bis 13 Jahren sein.

Mehrere Medien, darunter auch die „CNN“ berichten demnach einstimmig über diesen Fall. Der Vorfall soll sich demnach bereits am 1. Juli in der abgelegenen Ortschaft Napranum im australischen Queensland ereignet haben. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand handelt es sich bei dem Opfer um ein Mitglied eines indigenen Volksstammes.

Eine Sprecherin der Polizei von Queensland sagte, dass die mutmaßlichen Täter, drei Jungen im Alter von 10 und 13 Jahren nun nach den örtlichen Bestimmungen des Jugendjustizgesetzes behandelte werden. Als eine „absolute Tragödie“ bezeichnete die Polizeipräsidentin Katarina Carroll den gesamten Vorfall.

Justiz könnte von einer Haftstrafe absehen

In einem Bericht der „Daily Mail“ heißt es, dass die Justiz in Napranum nach eigenem Ermessen die Entscheidung fällen könnte, welches Strafmaß auf die Jungen anzuwenden sei. Begründet wird dies mit dem jungen Alter der drei mutmaßlichen Täter. Grundsätzlich ist es möglich, Kinder ab einem Alter von zehn Jahren für ein Verbrechen für schuldig zu befinden. Allerdings könne es die Justiz bis zu einem Alter von 13 Jahren auch bei einer Verwarnung belassen der Kinder belassen.

Es gab bereits mehrere Übergriffe auf Indigene

Der nun bekannt gewordene Fall einer Vergewaltigung ist nicht der Erste, bei dem das Opfer einen indigenen Hintergrund hat. Zu einer 13-jährigen Haftstrafe war erst im März ein 27 Jahre alter Mann verurteilt worden. Dieser hatte zuvor ein zweijähriges Mädchen in Tennant Creek vergewaltigt. Dieser Ort liegt in den australischen Northern Territories.

In Aurukun, einer Nachbargemeinde von Napranum, hatte es bereits im Jahre 2006 einen ähnlich gelagerten Fall gegeben. Eine neunköpfige Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen hatte damals ein erst zehn Jahre altes Mädchen vergewaltigt. Weder die Erwachsenen noch die Jugendlichen wurden jedoch nicht zu einer Haftstrafe verurteilt, auch wenn sie sich für schuldig bekannt hatten. Die Richterin hatte seinerzeit festgestellt, das Opfer habe „wahrscheinlich eingewilligt, Sex mit ihnen zu haben“. Diese Entscheidung hatte überall in Australien für scharfe Empörung gesorgt.

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