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LKA-Fahndern gelingt ein unglaublicher Schlag gegen die Drogen-Mafia

Die deutschen Landeskriminalamt-Fahndern haben einen sehr einflussreichen Rauschgift-Ring in der Deutschen Bundesrepublik gesprengt. Man geht davon aus, dass die albanische Drogenmafia bis zu 1,8 Tonnen Kokain über den Hamburger Hafen verteilt hatten. Die Menge entspricht einem Schwarzmarktwert von ca. 400 Millionen Euro.

Der Wert von ca. 400 Millionen Euro setzt sich nicht nur aus der Menge, sondern vor allem aus der Reinheit des Kokains zusammen. Die Beamten stellte bei Proben fest, dass es sich um ein Rauschmittel mit 86-prozentiger Reinheit handelt.

„Zur Zeit sitzen 12 Männer, im Alter zwischen 21 und 51, in Untersuchungshaft“, so Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch von der Staatsanwaltschaft Landshut.

In Hamburg war die Zentrale der Mafia, zur Sicherheit hatten sie noch einen Unterschlupf im Hamburger Stadtteil Rahlstedt.
Die Spuren fingen an deutlich zu werden, als im gesamten deutschen Bundesgebiet immer wieder Drogen-Pakete in Bananen-Kisten gefunden wurden. Mitarbeiter in den Supermärkten meldeten die Koksfunde den Behörden. Insgesamt wurden 180 Kilo Koks in zehn Supermärkten sichergestellt werden. Der letzte Fund war im Herbst 2017 in Bayern.

Die Bananen sollen von einem norddeutschen Groß-Importeur von Südfrüchten stammen. Bei dem Importeur wurden auffälligerweise, immer wieder Einbrüche ins Reifelager und Diebstahl von Paletten gemeldet. Die Spur führte die Ermittler nach Hamburg.
In Frachtern aus Ecuador wurde das Rauschgift im Hamburger Hafen zwischengelagert und dann in die Reifelager des Südfrüchte-Importeurs transportiert.

Die Observation beanspruchte ca. 500 Beamte und fünf Staatsanwälte. Diese beobachteten die verdächtigen Hallen und Personen.
Dabei stehen einige Firmenarbeiter unter Verdacht die Drogen-Mafia über die Lokationen der Drogen-Paletten informiert zu haben. Das Vorgehen der Täter war gut organisiert und geplant. Die Ware wurde von Einbrechern aus den Hallen entwendet und dann nach Hamburg zurückgeschafft worden.

Im April konnten die Fahnder dann einen Drogen-Transport in Duisburg vereiteln. Die vier Täter transportierten 180 Kilo des Rauschgiftes. „ Es ist fraglich, ob mein Mandant wusste, dass Drogen im Transporter waren“, so der Anwalt eines dingfest gemachten Drogenkuriers. Weiterhin gibt der Anwalt an: „Mein Mandant schweigt zum Schmuggelvorwurf“.

Kokain, auch bekannt als Schnee, Weißes Gold, Koks, Baseball, Coca, Cocktail, Coke, Cola, Charlie, Free Base, Persil, Puder, Schönes, Schubi, Toni, Roxane, Marschierpulver (Österreich), ist ein starkes Stimulans und Betäubungsmittel. Die Rauschdroge führt zu hoher psychischer Abhängigkeit.
Die Zahl der Drogentoten wegen Kokain, stieg stark in 2017 stark an – auf 71. Dies bedeutet eine Steigerung um 79 Prozen im Vergleich zum Jahr 2015.