Produktrückruf: Hände weg von diesem Bier!

Es gibt einen aktuellen Produktrückruf im Getränkehandel. Die bekannte Privat-Brauerei Zötler GmbH muss ihr beliebtes Bier-Mischgetränk „Zötler Russ´n Halbe“ zurückrufen, weil beim Konsum eine Verletzungsgefahr für den Verbraucher bestehen könnte.

Bei den Glasflaschen besteht laut „produktwarnung.eu“ eine erhöhte Berstgefahr, was bedeutet, dass die Flaschen unter Umständen explodieren könnten. Doch wie kommt es dazu, dass Bierflaschen explodieren könnten?

Bei einer Qualitätsprüfung, die die Brauerei intern vorgenommen hat, wurde festgestellt, dass in den Flaschen der Produktionscharge des „Zötler Russ´n Halbe“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 02.01.2021 noch vitale Hefezellen enthalten waren. Aus diesem Grunde sei eine Nachgärung des Bieres möglich, was eben die Berstgefahr der Flaschen erhöht. Normalerweise seien diese Hefezellen nicht mehr enthalten und würden dementsprechend auch dann nicht mehr für einen erhöhten Druck in den Flaschen sorgen.

Es muss laut der Brauerei also im aktuellen Falle davon ausgegangen werden, dass die Flaschen dem erhöhten Druck nicht standhalten können und womöglich in den Händen eines Verbrauchers explodieren.

Für Verbraucher besteht daher massive Verletzungsgefahr. Glasteile der defekten Flaschen könnten umherfliegen und zu starken Schnittverletzungen führen. Auch lebensbedrohliche Verletzungen sind nicht auszuschließen.

Allen Kunden, die vom Rückruf des Bieres betroffen sind, wird empfohlen, die Flaschen vorsichtig zu öffnen, um den Druck in der Flasche reduzieren. Bitte legen Sie dabei ein Tuch um die Flasche als Splitterschutz im Fall einer Zerberstung. Ein wichtiger Hinweis: Nach dem Öffnen sollte das Bier nicht mehr verzehrt sondern umgehend entsorgt werden. Möglicherweise ist es auch nicht mehr genießbar.

Alle vom Rückruf betroffenen Flaschen können kostenlos beim Getränkehändler umgetauscht werden. Die Vorlage eines Kassenbons ist dafür nicht notwendig.

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