Russische Hacker verüben Anschlag auf deutsches Stromnetz

Deutsche Behörden haben eine groß angelegte Spionageaktion aufgedeckt. Eine mit dem russischen Geheimdienst FSB verbundene Gruppe von Hackern wurde mit Cyberangriffen auf über 150 Unternehmen in Deutschland in Verbindung gebracht. Alle sind mit kritischen Bereichen der Infrastruktur, wie der Strom- und Wasserversorgung, verknüpft.

Es wird vermutet, dass sich Russland bereits seit mehreren Jahren darauf vorbereitet hat: Die Ermittler haben die Aktivitäten der Hackergruppe, die von einer Person namens Pawel A. angeführt wird, erstmals im Jahr 2017 festgestellt. Die Gruppe selbst ist bei IT-Sicherheitsunternehmen als “Berserk Bear” und “Dragonfly” bekannt.

Nach Angaben des US-Justizministeriums arbeiten die Hacker für den russischen Geheimdienst FSB, als Teil eines Bereichs, der als “Center 16” bekannt ist. Es wird vermutet, dass das Ziel hinter den Cyberangriffen darin bestand, die russische Regierung in die Lage zu versetzen, wichtige Stromerzeugungsanlagen zu unterbrechen und zu beschädigen, “falls dies gewünscht wird.”

Im Sommer 2017 sollen Pawel A. und seine Gruppe für den Hack des Netcom BW-Netzes verantwortlich gewesen sein. Dieses gehört zum Stromkonzern EnBW, der zu den größten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und Europa zählt. Er liefert Strom, Gas, Wasser sowie Infrastruktur und energienahe Produkte und Dienstleistungen an rund 5,5 Millionen Kunden.

Dieselbe Gruppe war auch verantwortlich, als der Energieriese e.on 4 Jahre später Opfer einer Reihe von Phishing-Angriffen wurde. Das Öffnen eines Dokuments mit dem Titel “Bewertung des langfristigen Investitionsbedarfs der dezentralen e.on-Stromnetze” führte dazu, dass die Anmeldedaten des Benutzers an einen von den Hackern kontrollierten Server zurückgeschickt wurden. e.on hat bis heute noch nicht bestätigt, wie viele seiner E-Mail-Konten kompromittiert wurden.

Neben den Phishing-Attacken hackte die Gruppe “Berserk Bear” auch mehrere strategisch relevante Websites und baute sie um, um an vertrauliche Informationen, wie beispielsweise die Zugangsdaten der Nutzer, zu gelangen. Betroffen war unter anderem die Website eines Unternehmens, das Websites für Energieversorger entwirft, sowie die Website eines Unternehmens, das Software in diesem Bereich anbietet.

Seit dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine warnen die deutschen Sicherheitsbehörden vor einer Zunahme von Cyberangriffen auf das Stromnetz. Wolfgang Wien, Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes, sagte auf einer Konferenz Ende Juni: “Uns muss bewusst sein: Russland ist in unseren Netzen.”

11 Kommentare

  1. Habe ich nicht vor ein paar Wochen gelesen, dass unsere Regierung vermehrt russische IT-ler nach Deutschland holen will bzw. das schon in letzter Zeit gemacht hat?
    Aber naja, was soll man dazu noch sagen…

  2. Hoffentlich wissen die “Experten” schon, was für Unsinn sie uns morgen auftischen. Oder warten sie noch auf Anweisungen?

      1. Mit besoffenen und Dummen unterhält man sich nicht – ich mache mal eine Ausnahme. Erst dachte ich dass es von Vatikanmafia kommt, aber es könnte auch angeboren sein.

  3. Kein Wunder, wenn unsere bekloppten Politiker schwere Waffen in die Ukraine liefern, um damit noch mehr Russen zu töten und sich dadurch selbst zur Kriegspartei machen.
    Man sollte wissen, daß auch die Russen ungern gegen ihre Ukraine kämpfen müssen, denn die Ukraine war schon zur Zarenzeit immer russisch wie Bayern immer deutsch gewesen ist, trotz des bayrischen Dialektes.
    Allerdings hatten die Polen mit ihrer typischen Selbstüberschätzung nach dem 1. Weltkrieg große Teile der Ukraine an sich gerissen, reiche Ukrainer von ihren Besitztümern vertrieben und durch Polen ersetzt.
    Die Curzon – Line nach der Wiederherstellung des polnischen Staates durch die deutsche Generalität 1916 inmitten des 1. Weltkrieges akzeptierten die Polen nicht, obwohl sie die Sprachgrenze zur Ukraine darstellte. Stalin und Hitler hatten dem 1939 ein Ende gesetzt. Bis dahin wanderten etwa 1,5 Millionen Polen in die Ukraine ein, die Stalin wieder vertrieb.

    Das sind noch harmlose Attacken der Russen gegen uns; unsere bekloppten Regierungsmitglieder sollten das als Warnung hinnehmen und auch in ihren blöden Schädeln speichern. damit nicht eines Tages auf den Reichstag eine russische Rakete uns von dieser Inflationsregierung befreit.

  4. Hallo Fritzchen,
    Du hast zwar wunderbar aus dem Russischen übersetzt, aber vergessen die Quelle zu nennen. Wahrscheinlich RT.

  5. trotzdem wird Putin der Verlierer in allen Lagen sein – mag sein, dass Deutschland noch momentan auf Gas aus Russland angewiesen ist – aber die Vergangenheit hat bewiesen – nie wurden so viele neue Sachen erfunden wie in einer Notlage und in der befinden wir uns ja momentan noch – nur wie lange noch – durch Putins verminderte Gaslieferungen werden die Menschen immer mehr auf andere umweltfreundliche Möglichkeiten zum heizen etc. umsteigen, damit wir nicht mehr auf sein Gas angewiesen sind und die anderen Ländern wären schlau, wenn sie es ebenso machen würden.
    Das ist die beste Gelegenheit dazu, sich von Gas zu verabschieden und sich davon unabhängig zu machen.
    Zudem sollte sich der kleine Gartenzwerg mal eher Gedanken machen, wie er die Folgen der Zerstörung des Permafrosts in Sibirien und die dadurch entstanden Schäden machen und ich hoffe, dass er zur Aufarbeitung dieser Schäden keine Unterstützung von den westlichen Ländern bekommt

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