Strompreis-Wahnsinn: So teuer wird es in den nächsten Monaten

Der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte vor rund einem Monat noch mitgeteilt, dass Deutschland kein Strom-sondern nur ein Gasproblem habe. Dabei blickte er auf die noch laufenden Atomkraftwerke, die für genügend Energie sorgten. Doch inzwischen ist der Preis pro Kilowattstunde auf einen Wert von beinahe 700 Euro gestiegen, ein neues Allzeithoch.

Dabei spielen die explodierenden Gaspreise eine ganz entscheidende Rolle. Auch dieser Energieträger wird stark für die Erzeugung von Strom verwendet, berichtet die „Bild“-Zeitung. Binnen eines Jahres hat sich der Strompreis an der in Leipzig ansässigen Börse für Energie und energienahe Produkte extrem verteuert.

Noch vor einem Jahr lag der Preis für eine Megawattstunde bei etwa 81 Euro. Mittlerweile stieg er um über 700 Prozent auf nun 655,50 Euro. Im langjährigen Mittel wurde der Strom für Preise zwischen 35 und 55 Euro gehandelt, berichtet die „Bild“-Zeitung weiter. Die Verbraucher werden aber erst im nächsten Jahr diese massive Erhöhung zu spüren bekommen, denn die Versorger haben langfristige Lieferkontingente abgeschlossen und kaufen auf Monate im Voraus ein.

Und ein Ende dieser extremen Krise ist noch lange nicht in Sicht. In einem Gespräch mit den Medien sagte der Energieexperte des Vergleichsportals Verivox, Thorsten Stock, dass auf die Verbraucher weitere Belastungen zukommen werden. „Da die Preise an der Strombörse immer neue Rekorde erreichen und aktuell bei über 60 Cent pro kWh (ohne Netzentgelte, Stromsteuer, andere Umlagen und Mehrwertsteuer) liegen, gehen wir von noch weiteren Preissteigerungen für die Haushalte aus. Das wird die finanzielle Belastung noch weiter verschärfen.”

In der neuen Übersicht von Verivox sind bereits jetzt starke Erhöhungen der Strompreise ablesbar. So muss nach diesen Berechnungen ein Haushalt mit drei Personen und einem Verbrauch von 4000 kWh ungleich tiefer in die Tasche greifen. Durchschnittlich müssen dann 1.832 Euro bezahlt werden. Zuvor lag dieser Preis bei 1.213 Euro und damit 620 Euro niedriger. Aber auch für alle anderen wird es im Schnitt um 50 Prozent teurer. Dies betrifft sowohl Single-Haushalte wie auch Pärchen- oder Familienhaushalte. Und ein Ende ist wie gesagt noch lange nicht absehbar.

6 Kommentare

  1. na dann werden sich die Wärmepumpensitzer aber freuen.
    Und warum – weil mal wieder an der Börse – die meiner Meinung nach für Lebensmittel, Öl, Gas und Strom verboten werden sollte – hoch getrieben werden.
    Nun ja – wenn die so weiter machen, wird sich eh jeder eine Solar- bzw. Windkraftanlage zur Stromerzeugung leisten. Das ist wohl die beste Alternative um sich endlich von diesen Preistreibern an der Börse unabhängig zu machen.

  2. Man muss sich mal die Frage stellen, wie es plötzlich zu solchen Preissteigerungen kommen kann und das auf breiter Basis.
    Die AKK`s sollen abgeschaltet werden, bevor überhaupt ausreichende Alternativen geschaffen werden, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten.
    Wir verkaufen derzeit an Frankreich Strom. Also wäre doch Strom genug da, wenn wir sogar Strom verkaufen können. Warum also diese Preissteigerungen ?
    Was da derzeit inBerlin abläuft ist nicht nachvollziehbar. Dem Habeck (GRÜNE) fällt nur ein, wie er den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann.

  3. Die Politiker müssten alle nach Ukraine gejagt werden. Dort können sie bestimmt von Nutzen sein. Um so unfähiger, um so besser. Der Schauspieler stellt keine besondere Anforderungen.

  4. “Preis pro Kilowattstunde auf einen Wert von beinahe 700 Euro” ???????? Offensichtlich kann dieser Journalist nicht zwischen Kilo und Mega unterscheiden und schürt so die Panik noch an. Sche.. Journalie !!!

  5. Die Tatsache ist, daß der US-Gefolgspolitiker, Habeck, das Verbot der US-Besatzungsmacht, Nordstream 2 nicht in Betrieb zu nehmen, sehr gerne befolgt, damit er sein doofes CO2 reduzieren kann. Wenn wir alle Verbrenner von heut auf morgen abschalten würden, würde sich von dem immer noch stabilen Betrag des CO2 in unserer Atmosphäre von 0,038% bis 0,04% absolut nichts ändern. Das unterstreichen seit langer Zeit nahmhafte Wissenschaftler, die nicht an der staatlichen Geldquelle sitzen und auch nicht im staatlichen Zwangsbezahlfernsehen eingeladen werden. Denn das Volk würde ja die dämlichen Grünen und ihre treu ergebenen Sozis nicht mehr wählen. Leider macht die stupide FDP fast alles gegen unser Volk mit, damit sie nach einer 4jährigen Nullrunde im BT wieder mitmachen darf und da muß der Lindner seinem Kanzler und Vizekanzler gehorchen, sonst würde ja die deutschfeindliche Blase in der Regierung platzen.

  6. Da die neuen Strompreise jetzt schon mit 60 Cent um rund das zweifache
    höher sind als vor Coronazeiten (kein Ende voraussichtlich in Sicht,Dank der Konzerne & Politik und deren Lobbyisten),helfen auch die 300 Euro PAUSCHALE dem
    Geringverdiener nach Abzug der Steuern nicht,zumal die Preise bei Energie,Lebensmittel,Miete,Krankenkasse,Renten- & Pflegeversicherung auch steigen.Da das Deutsche Institut für Wirtschaft schon düstere Prognosen für die nächsten 8 Jahre in Aussicht gestellt hat.(Steigerung der Preise bei Lebensmittel um rund weitere 5% und die Inflation steigt auf 10%).
    Da sollten mal die gesamten Politiker (700 Subjekte zur Zeit) im Bundestag mit rund 1400 Euro Netto ( diese hat ein Single bei geringster Ausbildung) monatlich für ein Jahr ohne Zugriff auf finanzielle Rücklagen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
    Unsere gewählten Vertreter und Diener des Volkes verdienen da pro Kopf
    schon monatlich 10,012 Euro Brutto pro Monat plus eine Aufwandspauschale von 4589,39 Euro pro Monat (natürlich STEUERFREI,wofür Sie sich nicht rechtfertigen müssen/das sollte sich mal ein ALG 2-Bezieher leisten).
    Da verdienen unsere so vertrauenswürdidigen gewählten Vertreter des gemeinen Volkes in einem Monat mehr als ein hart arbeitendes Individium in Vollzeit bei Mindestlohn in einem Jahr.
    Da muss sich etwas ändern und das radikal.
    Da gönnen sich trotz aller Krisen und Inflationen unsere Diener des Volkes eine gesetzlich festgelegte Steigerung ihrer Diäten um 3,1 % pro Jahr .
    Unsere Politiker sollten nicht vergessen woher sie ihre Gehälter zum größten Teil beziehen,vom gemeinen Volk,das sie mittlerweile nicht mehr Proletariat nennen,sondern abwertend auch Prekariat titulieren.
    Diese Dynastie von Beamten was sich über Jahrzente mit Privilegien in Deutschland hier etabliert hat,(Politik fernab von der Realität der Bedürftigen umsetzen),absurde Vorschläge vorlegen und dann in Gesetze festlegen,das ist schon perfide.
    Dies erinnert schon etwas an die feudale Strukturen des Mittelalters und des Adels.

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