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Suff-Fahrer baut Unfall auf Verfolgungsjagd, Geisterfahrer rammt Reisebus

In Deutschland gab es wieder schreckliche Unfälle am Wochenende. Ein Geisterfahrer rammte einen Reisebus, ein betrunkener Familienvater gab sich eine Verfolgungsjagd und hatte dabei seine Familie im Auto.

Am Sonntag ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A37 in Nürnberg. Am Mittag raste ein Geisterfahrer frontal in den Reisebus einer Jungend-Fußballmannschaft.

Gegen 11.30 Uhr rammte der Geisterfahrer auf dem Frankenschnellweg in Gibitzenhof auf Höhe Nopitschstraße mit aller Wucht frontal in den entgegenkommenden Bus der U-16-Jugend-Fußballmannschaft der Spielervereinigung Greuther Fürth.
In dem Auto befanden sich, nach Angaben der Polizei, zwei Personen. Die Fahrerin wurde sehr schwer verletzt und schwebt noch in Lebensgefahr. Der Beifahrer im PKW wurde ebenfalls schwer verletzt. Die Insassen des Reisebusses wurden leicht verletzt. Der Einsatzleiter vor Ort erklärte, dass ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz war. Ein Rettungshubschrauber flog die beiden schwerverletzten Unfallverursacher ins Krankenhaus. Die Unfallstelle und der gesamte Frankenschnellweg sind stadtauswärts komplett abgesperrt.

Die Ermittlung zum Unfallhergang laufen. Bisher ist es noch nicht geklärt, warum die Geisterfahrerin in falscher Richtung auf die Autobahn fuhr.

In Saarlouis lieferte sich ein 27-jähriger Familienvater eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei am Sonntag um 3 Uhr morgens. Bei einer Routine-Verkehrskontrolle, fiel der Polizei in Saarlouis ein graphitgrauer Audi A6 auf, welcher bei Rot über eine Ampel raste.
Die Beamten nahmen unverzüglich die Verfolgung des Autos auf. Als der Fahrer des Audi bemerkte, dass er von der Polizei verfolgt wurde, hielt er nicht an, sondern trat aufs Gas und bretterte mit über 100 km/h durch die Stadt.

Für einen kurzen Augenblick verloren die verfolgenden Polizisten den Audi aus den Augen. Dies war am Ortseingang von Überherrn-Felsberg. Doch einige Straßen weiter, gab es ein trauriges Wiedersehen mit dem A6. Der Franzose hatte einen sehr schweren Unfall gebaut. Der Fahrer verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte mit voller Wucht in einen geparkten BMW. Der junge Familienvater versuchte noch das Lenkrad umzureißen und hinterließ eine 60 Meter lange Bremsspur.

Die Polizisten alarmierten sofort den Krankenwagen und näherten sich dann dem Fahrzeug. Ein echter Schock für die Beamten, denn im Auto saß nicht nur der Fahrer, sondern auch zwei Kinder im Alter von 7 und 8 Jahren sowie eine hochschwangere 29-Jährige. Unglaublicherweise wurden alle Insassen nur leicht verletzt und kamen für medizinische Untersuchungen ins Krankenhaus.

Die Atemkontrolle ergab einen Alkoholwert von 1,7 Promille. Die Beamten vermuteten zusätzlich Drogen und ordneten eine Blutabnahme an. Der alkoholisierte Fahrer ist bei der deutschen und französischen Polizei aktenkundig.