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Ungeheure Szenen: Flixbus-Katastrophe mitten in Deutschland

Schon wieder eine Katastrophe für Flixbus: Auf der Strecke von Berlin nach Paris spielten sich ungeheure Szenen ab. Sämtliche Passagiere kamen bei der Irrfahrt mit einem Schrecken davon: Der Fahrer sowie sein Ersatz waren betrunken!

Das hätte auch ganz anders ausgehen können: Statt in der Stadt der Liebe endeten die 30 Flixbus-Passagiere auf einem Parkplatz bei Potsdam. Schon beim Einsteigen fiel einigen Fahrgästen auf, dass der Busfahrer einen glasigen Blick hatte und betrunken wirkte. Als er das Fahrzeug abends gegen halb zehn vom Berliner ZOB weglenkte, bestätigte sich der Verdacht.

 „Er kramte ununterbrochen in seiner Tasche, blickte nicht auf die Straße. Wir fuhren zickzack über die Autobahn“, erzählt eine schockierte Zeugin, die in der dritten Reihe gesessen hatte. „Ich hatte große Angst, musste an den Unfall in Leipzig mit den Toten denken“

Auch eine Schulklasse aus Frankreich war an Bord. Deren Lehrer und ein weiterer Fahrgast versuchten, auf den Fahrer einzuwirken und ihn zu überreden, von der Autobahn abzufahren, während die Zeugin telefonisch die Polizei alarmierte: „Die Stimmung war sehr angespannt.“

Nach bangen Minuten und nur 20 Minuten Fahrt gab der Fahrer nach und steuerte den 

Rastplatz „Am Stern“ bei Potsdam an. Die Polizei war nur kurze Zeit später vor Ort und ließ den Buslenker sowie seinen Ersatz, der im Kofferraum geschlafen hatte, einen Alkoholtest ablegen. „Der Verdacht der Fahrgäste bestätigte sich“, erklärte eine Polizeisprecherin der Direktion West. Der 50-jährige Pole erreichte einen Wert von 1,24 Promille, sein Vertreter immerhin noch 1,09.

Die Fahrgäste, von denen viele nichts von dem Tumult bemerkt hatten, konnten erst zwei Stunden später mit einem Ersatzbus abgeholt und zurück nach Berlin gebracht werden. Flixbus-Sprecher Sebastian Meyer: „Selbstverständlich haben wir beide Fahrer gesperrt. Sie werden nicht mehr für Flix fahren.“ Die beiden seien über ein Subunternehmen angestellt gewesen, welches die Suff-Fahrer nach dem Vorfall entlassen habe.

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  • Und warum genau ist das jetzt eine "Katastrophe"? Ach so, ja..... man braucht ja eine Überschrift...
    Die einzige Katsatrophe an der ganzen Geschichte ist, dass in dem ganzen Bus offensichtlich keiner die Schneid hatte, die Weiterfahrt SOFORT zu unterbinden. Deutsche halt.....

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Martin Beier