Unwetterwarnungen für diese Regionen

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“, fragte bereits 1975 Rudi Carrell in seinem Song. Angesichts der aktuellen Wetterlage dürfte dies auch die Deutschen sehr frustrieren. Denn jetzt, wo eine Flucht ins Warme durch die Corona-Krise sehr beschränkt ist, zeigt sich der Sommer von seiner unangenehmen Seite.

In den letzten Wochen gab es bei Temperaturen von bis zu 30 Grad durchaus Grund zur Freude, doch nun ist das Quecksilber regelrecht abgestürzt. Kalte Polarluft, die von Norden aus nach Deutschland kam, war schuld daran, dass die Temperaturen in den Morgenstunden auch mal einstellig waren. Sogar zu Bodenfrost kam es dabei in einigen Regionen, Meßstellen zeigten vereinzelt 0,7 Grad Celsius an.

Regnerischer Norden – sonnig-warmer Süden

Zunächst hatte der Niederschlag wochenlag auf sich warten lassen, nun kommt er zumindest in der Mitte von Deutschland. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen am Donnerstag Regenwolken Richtung Norden, so dass es nur noch von Nordfriesland bis nach Vorpommern trocken bleibt. Recht kühl ist es mit 18 Grad aber auch dort im Juli. Verregnet aber mit warmen 20 bis 25 Grad ist es in der Mitte von Deutschland.

Noch wärmer wird es den Angaben zufolge im überwiegend trockenen Süden. Hier gibt es auf einer Linie südlich von Stuttgart bis Nürnberg viel Sonne und Temperaturen von 27 bis 29 Grad. Die 30-Grad-Marke wird am Ober- und Hochrhein geknackt.

Die Wetterkontraste dürften sich am Freitag dann noch verstärken. Der Norden und Nordwesten wird dabei bei gerade 18 Grad liegen, im Südosten von Bayern sind es hingegen heiße 32 Grad, die die Menschen ordentlich ins Schwitzen bringen. Regen wird dann es weiterhin in der Mitte und im Norden geben, Schauerstärke wird am Nachmittag erwartet. Durch die schwül-warme Luft kann es im Süden zu lokalen Unwettern mit Starkregen und Hagel kommen.

DWD-Warnung vor Sturmböen und Gewittern aber die Temperaturen steigen wieder

Das Ende der Kälte-Periode ist aber schon in Sicht, dann ab Mittwoch könnten die Temperaturen wieder schnell in die Höhe gehen. Wetter-Experte Dominik Jung sagte dazu: „Am Mittwoch sind im Süden, vor allem am Oberrhein, wieder bis zu 30 Grad drin. Allerdings geht der Achterbahnsommer erst mal weiter“. Heißt somit, dass sich das Wetter zwischen Sonne satt und Sturmböen und Gewitter einpendeln wird. Die höchste Unwettergefahr ergibt sich laut dem DWD für den Norden und den Süden. „Mäßiger Südwestwind mit zeitweise starken bis stürmischen Böen, im Süden bei Gewittern Sturmböen“, lautet die Prognose des DWD aktuell. An der Küste erwartet Meteorologe Jung Sturmböen.

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